Im Jahr 2025 umfasste das Bürgerbeobachtungsnetzwerk für Wale eine Gemeinschaft von 213 registrierten Personen, von denen 57 insgesamt 161 validierte Meldungen entlang der peruanischen Küste einreichten. Der Bericht unter der Leitung der Forscherinnen Sarai Cortez-Casamayor und Saori Tamashiro hebt hervor, dass die meisten Sichtungen Zahnwale betrafen (57,8 %), wobei 93 Sichtungen auf den Großen Tümmler und den Gemeinen Delfin entfielen. Die Bartenwale kamen auf 68 Meldungen (42,2 %), wobei der Buckelwal mit 43 Meldungen die am häufigsten gesichtete Art auf nationaler Ebene war. Die Beobachtungskarte zeigt, dass die Wale hauptsächlich an der Nordküste zwischen Piura und Tumbes sowie an der Zentralküste zwischen Lima und Ica gesichtet wurden. Die Daten zeigen außerdem einen Höhepunkt der Sichtungen während des südlichen Sommers (Januar bis März), der durch eine Zunahme der Freizeit- und Fischereitätigkeiten bedingt ist.
Neben der Überwachung der Arten in ihrem Lebensraum fungierte das Netzwerk auch als Frühwarnsystem für Notfälle und dokumentierte zehn Strandungen (sechs Bartenwale und vier Zahnwale) sowie drei Fälle von Verwicklungen in Fischernetzen, von denen ausschließlich Buckelwale betroffen waren. Diese kritischen Meldungen erleichtern die schnelle Koordination mit den zuständigen Behörden, um den betroffenen Tieren zu helfen. Als Herausforderung für die Zukunft möchte das Projekt Cetáceos Perú diese wertvolle Datenbank auf internationalen Biodiversitätsplattformen wie GBIF zur Verfügung stellen. Die Organisation schließt mit einem Aufruf an alle, die mit dem Meer zu tun haben, sich dieser Initiative anzuschließen, indem sie grundlegende Daten zu ihren Begegnungen wie Datum, Uhrzeit, Ort und Fotos einsenden, um zu zeigen, dass man nicht in einem Labor sein muss, um einen Beitrag zur Wissenschaft zu leisten und den Ozean zu retten.







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