Zwei humanitäre Hilfsschiffe auf dem Weg nach Kuba vermisst

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Stromausfälle, Lebensmittel-, Treibstoff- und Arbeitskräftemangel auf Kuba werden von Tag zu Tag akuter und eine Reise auf die kommunistisch regierte Karibikinsel ist kaum noch zu verkaufen (Foto: AlexProimos)
Datum: 27. März 2026
Uhrzeit: 14:25 Uhr
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Autor: Redaktion
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Die mexikanische Marine teilte am Donnerstag (26.) mit, sie habe in der Karibik eine Such- und Rettungsaktion eingeleitet, um zwei Segelboote aufzuspüren, die humanitäre Hilfe nach Kuba transportieren. Demnach waren die Schiffe nicht wie geplant in Havanna eingetroffen. In einer Erklärung teilte die Marine mit, die beiden Boote seien letzte Woche von Isla Mujeres im mexikanischen Karibikstaat Quintana Roo aus in Richtung Havanna aufgebrochen, mit neun Besatzungsmitgliedern verschiedener Nationalitäten an Bord. Die Schiffe hätten zwischen dem 24. und 25. März eintreffen sollen, doch es habe keine Kommunikation von ihnen gegeben und keine Bestätigung ihrer Ankunft, teilte die Marine mit.

Die beiden vermissten Boote sind Teil einer breiteren Hilfsaktion von Basisinitiativen für das energiearme Kuba, das unter anhaltenden Stromausfällen und einer sich verschärfenden Wirtschaftskrise leidet, nachdem die USA ihr Embargo für Öl und andere Güter verschärft hatten. Freiwillige in Mexiko ⁠beluden letzte Woche Boote mit Reis, Babyfeuchttüchern, Bohnen, Babynahrung, Medikamenten und anderen Hilfsgütern im Rahmen des „Nuestra America Convoy“, einer nichtstaatlichen Initiative, die darauf abzielt, Lebensmittel, Medikamente und energiebezogene Güter auf die Insel zu liefern.

„Die Kapitäne und Besatzungen sind erfahrene Seeleute, und beide Schiffe sind mit geeigneten Sicherheitssystemen und Signalausrüstung ausgestattet“, erklärte ein Sprecher des Konvois in einer Stellungnahme gegenüber Reuters. „Wir arbeiten uneingeschränkt mit den Behörden zusammen und sind weiterhin zuversichtlich, dass die Besatzungen Havanna sicher erreichen werden.“ Mexiko habe zudem Kontakt zu maritimen Rettungskoordinierungszentren in Polen, Frankreich, Kuba und den Vereinigten Staaten sowie zu diplomatischen Vertretern der Herkunftsländer der Passagiere aufgenommen, teilte die Marine mit.

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