Mexikos Energiesouveränität und nationale Strategie

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Die Installation von Photovoltaikmodulen und -geräten nimmt weiterhin unaufhaltsam zu und festigt damit ihre Position als weltweit am schnellsten wachsende Stromquelle ( Foto: Soninha)
Datum: 26. März 2026
Uhrzeit: 15:18 Uhr
Leserecho: 0 Kommentare
Autor: Redaktion
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Am 18. März 2026, anlässlich des 88. Jahrestags der mexikanischen Ölexpropriation, bekräftigte Präsidentin Claudia Sheinbaum das Engagement ihrer Regierung für die Stärkung der energetischen Zukunft und Souveränität Mexikos. In einer Rede in Pueblo Viejo, Veracruz, betonte die Präsidentin, dass die Förderung der nationalen Energiesouveränität eine Steigerung der heimischen Erdgasproduktion und den Ausbau erneuerbarer Energiequellen erfordere, während die Ölförderung und -raffination fortgesetzt werden müssten. Sie hob hervor, dass Mexiko zwar seine Benzinimporte durch Infrastrukturprojekte wie neue und sanierte Raffinerien reduziert habe, das Land jedoch immer noch etwa 75 % seines Erdgases importiere – was die heimische Produktion zu einer zentralen Priorität für die Zukunft mache.

Die Regierung werde staatliche Unternehmen wie Petróleos Mexicanos (Pemex) und die Bundesstromkommission (CFE) weiter stärken und sie als zentrale Säulen der nationalen Energiestrategie positionieren. Diese Bemühungen zielen darauf ab, eine zuverlässige Energieversorgung sicherzustellen und gleichzeitig die Umweltbelastung durch die Förderung erneuerbarer Energien zu verringern. Als Teil dieser Strategie kündigte die Regierung die Einrichtung eines neuen Beratungsgremiums an, der Erdöl-Beratungskommission, die nationale und internationale Trends in der Kohlenwasserstoffindustrie analysieren und strategische Empfehlungen für die Entscheidungsfindung abgeben soll. Die Kommission wird von Cuauhtémoc Cárdenas geleitet, einem prominenten Verfechter der Energiesouveränität.

Das Staatsoberhaupt hob zudem die jüngsten Fortschritte hervor, darunter den Abbau der Schulden von Pemex, die nahezu vollständige Begleichung der Zahlungen an Lieferanten, die Erhöhung der Raffineriekapazitäten und das Wachstum der Düngemittelproduktion. Regierungsvertreter wiesen darauf hin, dass diese Erfolge Ausdruck umfassenderer Reformen sind, die darauf abzielen, die Rolle der staatlichen Energieunternehmen bei der nationalen Entwicklung wiederherzustellen. Insgesamt verbindet der Ansatz der Regierung die Stärkung öffentlicher Institutionen, den Ausbau der heimischen Energieerzeugung und Investitionen in erneuerbare Energiequellen, um Mexikos langfristige Energieunabhängigkeit und Nachhaltigkeit zu sichern.

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