Die Regierung Paraguays hat die Ergebnisse zur monetären Armut für das Jahr 2025 vorgelegt und dabei erhebliche Fortschritte bei der Verbesserung der Lebensbedingungen der Bevölkerung hervorgehoben. Die Gesamtarmut sank auf 16 %, was einem Rückgang um 3,6 Prozentpunkte entspricht; damit haben mehr als 213.000 Paraguayer die Armutsgrenze überwunden. Auch die extreme Armut sank auf 2,4 %, den niedrigsten jemals im Land verzeichneten Wert, wobei über 81.000 Menschen diesen Zustand überwunden haben – ein historischer Meilenstein bei den sozialen Indikatoren.
Beschäftigung als Haupttreiber des Wandels
Dieser Rückgang der Armut ist weitgehend auf die Schaffung von Arbeitsplätzen und das Wirtschaftswachstum zurückzuführen. In den vergangenen zweieinhalb Jahren wurden über 242.000 neue Arbeitsplätze geschaffen, wodurch mehr Menschen ein eigenes Einkommen erzielen konnten. Dieses Beschäftigungswachstum wurde durch ein Wirtschaftswachstum von 6 % im Jahr 2025 gestützt, das die Aktivität in Sektoren mit hohem Beschäftigungspotenzial ankurbelte und sich direkt auf die Familieneinkommen auswirkte.
Kennzahlen für 2025
Gesamtarmut: 16 % (Rückgang um 3,6 Prozentpunkte)
Extreme Armut: 2,4 % (historisches Tief)
Mehr als 213.000 Menschen aus der Armut befreit
Über 81.000 Menschen aus der extremen Armut befreit
242.000 Arbeitsplätze in den letzten zweieinhalb Jahren geschaffen
Arbeitslosenquote bei 3,6 %, der niedrigsten jemals in Paraguay verzeichneten
Wirtschaftswachstum von 6 % im Jahr 2025, das die Schaffung von Arbeitsplätzen und die Erzielung von Einkommen unterstützt
Sozialpolitik und produktive Entwicklung
Sozialprogramme haben diese Erfolge ergänzt. Das Programm „Tekoporã Mbareté“ erreicht mit einer Erhöhung der Transferleistungen um 25 % nun fast 195.000 Familien, während die Renten für ältere Menschen mehr als 360.000 Menschen zugutekommen. Das Programm „Hambre Cero en las Escuelas“ (Null Hunger in den Schulen) erreichte eine vollständige Abdeckung und kam über 1.000.000 Schülern zugute, was sich positiv auf die Ernährung, den Schulbesuch und die lokale Wirtschaft auswirkte. Auswirkungen in ländlichen Gebieten In ländlichen Gebieten sank die Gesamtarmut von 26,3 % auf 22,1 %, was einem Rückgang von rund 78.000 in Armut lebenden Menschen entspricht, einhergehend mit einer deutlichen Verringerung der extremen Armut.
Diese Ergebnisse spiegeln eine gestärkte landwirtschaftliche Produktion, die Unterstützung ländlicher Familien und eine verstärkte staatliche Präsenz im ganzen Land wider. Die Regierung Paraguays setzt weiterhin auf Maßnahmen zur Förderung der Beschäftigung, zur Stärkung der Produktion und zur Erweiterung der Chancen und verfolgt damit den Weg zu einer weiteren Verringerung der Armut im ganzen Land.







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