Die vier größten Banken Lateinamerikas stammen aus einem einzigen Land

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Die brasilianische Bank Itaú, die größte des Landes und auf mehreren Märkten Lateinamerikas vertreten, schloss das Jahr 2025 mit einem Nettogewinn von 7,39 Milliarden Euro ab, was einer Steigerung von 13,5 % gegenüber dem Vorjahr entspricht (Foto: Itaú Unibanco)
Datum: 07. April 2026
Uhrzeit: 14:32 Uhr
Leserecho: 0 Kommentare
Autor: Redaktion
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Die vier größten Banken Lateinamerikas stammen aus Brasilien. Dies belegt die offizielle Methodik von „The Banker“, die diese Finanzinstitute nach ihrem Tier-1-Kapital einstuft. Innerhalb der Top 10 ist der Gigant aus Südamerika mit mehreren Nennungen stark vertreten. Angeführt wird die Liste von Itaú Unibanco mit 33,3 Milliarden Dollar an Tier-1-Kapital, gefolgt von der Banco do Brasil (27,3 Milliarden) und der Banco Bradesco (20,1 Milliarden), während die Caixa Econômica Federal mit 19,3 Milliarden den vierten Platz belegt. Weiter unten behauptet sich die Banco Santander Brasil mit 13,8 Milliarden auf dem sechsten Platz, während die Banco BTG Pactual mit 9,1 Milliarden auf den neunten Platz zurückfällt. Das Tier-1-Kapital (Kernkapital) ist das primäre, verlustabsorbierende Eigenkapital einer Bank, bestehend aus hartem Kernkapital (CET1: Aktien, Rücklagen) und zusätzlichem Kernkapital (AT1). Es dient der Finanzstabilität und ermöglicht das Auffangen unerwarteter Verluste.

Parallel dazu verzeichnet auch Mexiko eine gute Performance und einen geringeren Rückgang: Die Grupo Financiero BBVA México (fünfter Platz) und die Grupo Financiero Banorte (achter Platz) verzeichneten moderatere Rückgänge im einstelligen Bereich, obwohl der Peso im gleichen Zeitraum um 20 % abgewertet wurde.

Das führende Finanzinstitut Lateinamerikas

Itaú Unibanco ist das größte private Finanzinstitut Brasiliens und eines der führenden in Lateinamerika, laut offiziellen Rankings wie den „Top 1000 World Banks“ von The Banker, wo es in Bezug auf das Tier-1-Kapital an der Spitze steht. Das Institut entstand 2008 aus der Fusion von Banco Itaú und Unibanco und ist derzeit in mehreren Ländern der Region tätig, darunter Argentinien, Chile, Kolumbien und Peru. Es zeichnet sich durch seine finanzielle Solidität, die Diversifizierung seiner Dienstleistungen (Privatkunden-, Firmenkunden- und Investmentbanking) sowie eine starke digitale Präsenz aus und gilt als eine der rentabelsten und stabilsten Banken.

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