Die Hauptstadt von Haiti, Port -au-Prince, erstickt im Müll. Pünktlich zu den Weihnachtsfeiertagen türmen sich stinkende Abfallberge an allen Ecken und Enden.
Die durchschnittliche Abfallmenge in Port -au-Prince beträgt rund 6.000 m3 pro Tag, von denen nur 30% durch städtische Betriebe entsorgt werden. Der Rest des Mülls wird in die Straßenschluchten und in die Kanalisation entsorgt. Die Masse der anfallenden Abfälle in der Stadt wächst schneller als die Schaffung von Entsorgungseinrichtungen, die in der Lage sind die stinkende Masse zu entsorgen.
Der Abfall ist eine der größten Herausforderungen der Stadt Port -au-Prince. Die Verschmutzung durch feste Abfälle nimmt ständig zu. Die Verantwortlichen sind vor große Herausforderungen gestellt, die sie bei weitem noch nicht gelöst haben. Die Anhäufung von vielen Arten von Abfällen in den Straßen wird zunehmend zum Problem. Die ökologische Abfallwirtschaft ist eine kollektive Pflicht aller Einwohner auf der Suche nach einer gesunden Umwelt.
Inzwischen sind durch unkontrollierte Entsorgung die städtischen Wasser-Ressourcen und die öffentliche Gesundheit gefährdet. Durch die wilden Mülldeponien, verteilt im ganzen Stadtgebiet, werden Biogas und andere toxische Substanzen freigesetzt. Dies birgt potenzielle Risiken für die menschliche Gesundheit.
Das Fehlen einer angemessenen Infrastruktur führt zur Lähmung der staatlichen Behörden. Die meisten Funktionen der städtischen Abfallbeseitigung sind nicht organisiert. Somit steht die Abfallwirtschaft der Stadt vor einem strategischen Problem, welches hauptsächlich durch einen Mangel an gegenseitiger Abstimmung zwischen den verschiedenen Akteuren herbeigeführt wurde.
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