Karibik und Lateinamerika: USA schieben mehr als 88.000 Ausländer ab
► Die meisten Deportationen erfolgten nach Mexiko
Die USA haben in den vergangenen sechs Monaten 88.497 „kriminelle Ausländer“ oder „Migranten“ in ihre Heimatländer nach Lateinamerika oder die Karibik abgeschoben. Dies hat die Polizei- und Zollbehörde des Heimatschutzministeriums (DHS) in Washington bekannt gegeben.

Die größte und wichtigste Vollzugsbehörde des Heimatschutzministeriums der USA teilte mit, dass 86.469 Personen nach Lateinamerika und 2.028 in die Karibik deportiert wurden. Ganz oben auf der Liste steht dabei die Dominikanische Republik. In das beliebte Urlaubsgebiet, auch bekannt für Korruption und ausufernde Kriminalität, wurden 1.066 Personen deportiert. Auf den zweiten Platz folgt die Karibikinsel Jamaika mit 528 Deportierten und Trinidad und Tobago (125). Es folgen die Bahamas (65), Guyana (64), Aruba (50), Haiti (31), Bermuda (4), St. Kitts und Nevis (3). Je zwei Personen wurden nach Suriname, British Virgin Islands und den Cayman Islands, sowie jeweils eine nach Anguilla und auf die Turks-und Caicosinseln repatriiert.
Die ICE, die unter anderem für die Überwachung der Bundesgrenzen inklusive der Grenz- und Zollkontrolle verantwortlich ist teilte mit, dass die meisten Deportationen nach Mexiko (70.874- Stichtag 28. März dieses Jahres) erfolgten.
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