Tag der Menschenrechte: Regierungsmob auf Kuba verhindert Marsch

► Parolen der Ablehnung gegen Andersdenkende
Kubanische Regierungsanhänger haben am Freitagabend (10.) einen Marsch von Mitgliedern der Dissidenten-Gruppe Damen in Weiß verhindert. Etwa 200 Anhänger der Regierung versammelten sich vor dem Haus der verstorbenen Laura Pollan, trugen Plakate des ehemaligen kubanischen Präsidenten Fidel Castro und skandierten Parolen der Ablehnung gegen Andersdenkende und gegen die Regierung der Vereinigten Staaten.
„Das sind Söldner der Regierung. Auf Kuba werden die Menschenrechte nicht respektiert. Wir wollten am Vorabend des Tags der Menschenrechte darauf aufmerksam machen und haben damit gerechnet, dass der Mob mobilisiert wird“, erklärte Bertha Soler, Führerin der Damas de Blanco. Nach ihren Worten wurden mehrere Demonstranten verhaftet und inhaftiert.
Der Tag der Menschenrechte wird am 10. Dezember begangen und ist der Gedenktag zur Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte, die am 10. Dezember 1948 durch die Generalversammlung der Vereinten Nationen verabschiedet worden ist. Menschenrechtsorganisationen wie Amnesty International nehmen diesen Tag jedes Jahr zum Anlass, die Menschenrechtssituation weltweit kritisch zu betrachten und auf aktuelle Brennpunkte hinzuweisen.
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Bildnachweis: yoanisanchez
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