AI verurteilt Angriffe auf die Pressefreiheit in Venezuela

ch

Datum: 27. Mai 2010
Uhrzeit: 10:09 Uhr
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Autor: Redaktion
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In ihrem Jahresbericht zur Situation der Menschenrechte verurteilt Amnesty International (AI) die weit verbreiteten Angriffe der Regierungen sowie den Druck und die Einschüchterung auf Regierungskritiker in Lateinamerika. Besonders schwere Mängel gibt es dabei laut AI in Venezuela, wo vor allem Journalisten und Menschenrechtsverteidiger permanenten Angriffen ausgesetzt sind.

Die Organisation stellt in ihrem Jahresbericht 2009 fest, dass in ganz Lateinamerika „Angriffe, Druck und Einschüchterung auf Regierungs- Kritiker, vor allem auf Journalisten und Menschenrechtsverteidiger“ zunehmen. Eine Einschränkung der Freiheit auf Meinungsäußerung ist besonders in Venezuela, Mexiko und Kuba festzustellen. In Haiti, das sich die Karibikinsel mit der Dominikanischen Republik teilt, kommt es zudem immer wieder zu Beschwerden und Verhaftungen von Regierungsgegener.

Die NGO fand die Angriffe auf die Freiheit der Meinungsäußerung, speziell gegen Journalisten, politische Oppositionelle und Menschenrechtsaktivisten, als grösstes Problem in der Region, ebenso wie den sexuellen Missbrauch gegen Frauen und die Gewalt durch die Sicherheitskräfte der verschiedenen Staaten.

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