Venezuela unterstützt Friedensbemühungen in Syrien

Datum: 19. November 2011
Uhrzeit: 08:17 Uhr
Leserecho: 15 Kommentare
Autor: Redaktion
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► Kriegshetze der Imperialisten als Wahnsinn bezeichnet

Die venezolanische Regierung wird jede Anstrengung unternehmen, um den syrischen Präsidenten Bashar al-Assad bei der Wiederherstellung des Friedens in seinem Land zu unterstützen. Die gab Außenminister Nicolás Maduro in Caracas bekannt. Maduro bezeichnete die „Kriegshetze der Imperialisten gegen dieses Land und den Iran als Wahnsinn“.

„Wir unterstützen alle Bemühungen der syrischen Regierung zur Wiederherstellung des Friedens, um die Unabhängigkeit und den Frieden und die Stabilität des syrischen Volkes zu erhalten“, erklärte Maduro im staatlichen Fernsehen. Nach seinen Worte deutet alles darauf hin, dass „militärische Operationen gegen die Institutionen des Landes ähnlich wie in Libyen durchgeführt werden“. Der Minister will bei seinem letzten Besuch in Damaskus festgestellt haben, dass das syrische Volk den Frieden will und die nach einem Bürgerkrieg strebenden Interventionsgruppen zurückweist.

Nach den neuesten Zahlen der UN haben die im März begonnenen Unruhen in Syrien mehr als 3.500 Menschen das Leben gekostet. Das syrische Regime um Präsident Assad gerät zunehmend unter Druck, das Land befindet sich am Rande eines Bürgerkriegs. Kurz vor Auslaufen eines arabischen Ultimatums gehen Sicherheitskräfte weiterhin mit Gewalt gegen Demonstranten vor.

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Kommentarbereich

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  1. 1
    hombre

    Drecksack…das eigene Volk als Imperialisten zu bezeichnen!!!!
    Da zeigt sich die Grenzenlose Feigheit dieser Despoten ihr eigenes tun gegen das eigene Volk zu zu geben…

    • 1.1
      peterweber

      Ein jeder krigt irgendwann das was ihm zusteht.

  2. 2
    hans

    und wie sieht die situation in irak, afganistan, jugoslawien, vietnam und laos aus? wieviel menschen kamen durch die amerikanischen angriffe auf japan um? und warum hat man dresden zertsoert, wo sich keine ruestungs- betriebe befanden? hat man von hitlerdeutschjand nichts gelernt? und wie geht man mit den eigenen buergern um, die gegen die aggressive internationale amerikanische politik protestieren, um? wieviele menschen sind durch die amerikaner in den letzten jahrzehnten umgekommen? nicht nur 3500.

    • 2.1
      hombre

      Was auch immer Du bist, ein verirrter und übrig gebliebener Stasi oder sonst was, auf alles Fälle links bis zum Erbrechen… Grosse Teile Deutschlands haben was aus der Hittlerjugend gelernt, nämlich die Demokratie als einzige Staatsform zu akzeptieren, aber Du anscheinend nicht, denn das System was Du verherrlichst ist aus dem Niedergang der Hitlerzeit entstanden. Die Mauer haben die in der russischen Besatzungszone gezogen und „Ihr“ sozialistisches System darin wieder entwickelt. Am Ende waren eure VEB’s nicht den Dreck unterm Fingernagel wert. Für so Dumm wie man dieses Volk verkauft hat genauso Dumm sind die „übriggebliebenen“ Deines Schlages in einer Potenz das einem schlecht wird…Nein Ihr habt nichts gelernt!!! Also wundert euch nicht über den Ton der euch jetzt ins Gesicht fällt…
      Na wie ist den Honnecker mit seinen Bürgern umgegangen? 25 Jahre Bautzen zur Umerziehung als Standardangebot!?!

      …und zur Umsetzung der Demokratie wird Gaddafis Sohn gehänkt und wenn Assad da lebend rauskommt, genauso, gerne auch an einem Baukran Made in Germany

  3. 3
    Martin Bauer

    Viele Deutsche haben tatsächlich aus der Vergangenheit nichts gelernt. Anders sind La Fontaine und die rote Sahra nicht zu erklären.

    Alle Kriege und Konflikte, in die die USA verwickelt waren, haben nicht so viel Elend angerichtet und so viele Menschenleben gekosten, wie der erste Rote Herrscher, Joseph Stalin. Ihm allein legt man 50 Millionen Tote zur Last. Und die meisten seiner Nachfolger erwiesen sich dessen Beispiel als würdig. Habe nie erlebt, dass jemals ein Linker gegen die Invasion und den Völkermord der Chinesen in Tibet protestiert hätte, oder gegen die Roten Khmer…

    • 3.1
      peterweber

      Da kann ich Ihnen nur zustimmen, denn eine jede Regierung die den Sozialismus predigte, hat einen riesen Personenkult ohne Mass veranstaltet, tausende und milionen Tote hinterlassen und das Volk ins Elend geritten.
      Wer mir nur 1 einziges positives Beispiel nennen kann, soll es hier aufzeigen.

  4. 4
    hombre

    Dir ist nicht zu helfen…
    warum hat man Dresden zerstört? vielleicht noch warum wurde Deutschland überhaupt im 2.WK bombadiert…?
    oder vielleicht noch warum haben die Alliierten unter Federführung der Amis den Atlantikwall gestürmt…?

  5. 5
    hombre

    wie gesagt, der Erhalt und Ausbau der Demokratie erfordert zuerst einmal Opfer…
    Heute in den Nachrichten, dass Lybische Volk hat den letzten Despoten Lybiens, den Sohn Gaddafis gefangen. Keine Imperialisten werden ihn richten, denn das eigene Volk wird ihn zum Tode veruteilen und garantiert nicht deswegen weil der Ami das so will!

    • 5.1
      Heinz

      Und liebe linke Genossen, das ist gut so. Der nächste ist Assad, danach kommt der Holocoustleugner und danach der Verbrecher aus Venezuela.

  6. 6
    hans

    wer hier verbohrt bist, zeigt sich an der art der antworten. und ja, ich bin 1973 unter lebensgefahr mit familie von ost nach west gefluechtet. aber ich habe versucht, mir ein objektives bild aus beiden lagern zu bilden. es gab in ost wie in west gute ansaetze, die aber mit verschieden dummen mitteln zerstoert wurden. und nein: ich bin kein rechter extremer. ich habe mir nur ein eigenes urteilsvermoegen erhalten, was hier eindeutig fehlt, zumindest, was den umgang miteinander betrifft. diese aggresivitaet und wut der letzten zeit weist eigengtlich eindeutig auf nervositaet hin, weil nichts mehr geht. aber schreit nur weiter. die deutschen haben verlernt, miteinander sachlich und friedvoll umzugehen. wo es hinfuehrt? warten wirs ab.

  7. 7
    hans

    nochmals: ich bin weder links noch rechtslastig, habe aber den eindruck, dass hier mit kanonen auf spatzen geschossen wird. der ton. der hier herrscht, zeigt mir nur, dass ich nicht so falsch liege. im uebrigen kann ich auch eine ansicht ertragen, wenn sie nicht mit meiner uebereinstimmt. wie gesagt, ohne den anderen gleich mundtod machen zu wollen. jeder hier hinterlaesst seinen stallgeruch. was solls. ich kanns ertragen.

    • 7.1
      Martin Bauer

      Ihre Position kann ich recht gut nachvollziehen. Da ich aber schon lange in Venezuela lebe, verstehe ich auch die sehr heftigen, oft intoleranten Reaktionen derjenigen, die hier leben, auf Kommentare von Leuten, welche Venezuela weniger gut kennen, auch wenn sie mir in ihrer Form nicht immer gefallen. Da wird wirklich manchmal mit Kanonen auf Spatzen geschossen, davon nehme ich mich selber nicht aus.

      Gelegentlich trifft es aber auch einen, der uns tatsächlich am Lebensnerv sägt, und dies aus nicht gearde edlen Motiven. Schliesslich lassen auch solche ihre Kommentare hier ab, die der extremen Linken angehören und teilweise zu politischer Arbeit nach Venezuela kommen. Dafür hat hier niemand Verständnis. Da kann einem zu Recht die Hutschnur durchbrennen. Die Gefahr besteht natürlich, mit denen verwechselt werden, wenn man in die gleiche Richtung agumentiert.

      Der Punkt ist, wie Paterchon bereits schrieb, hier in Venezuela sind wir täglich der Willkür eines Diktators ausgesetzt, der zwar legal an die Macht kam, nachdem sein illegaler Putschversuch scheiterte, der aber in der Folge nur durch Betrug und Gewalt an der Macht blieb. Der ganze Rest der Weltpolitik, die arrogante Vorherrschaft der USA, Merkel, die Russen, der Papst und China, haben damit wenig bis gar nichts zu tun und rechtfertigen nichts von dem, was Chávez sich erlaubt. Wir hier wollen und können nicht die Welt verbessern, Aber wir wehren uns zu Recht gegen den Dreckskerl im Präsidentenpalast. Und wenn den einer schön reden will, dann geht es hierbei nicht um eine andere Meinung, sondern um unsere Existenz im Sinne des nackten Lebens. Das setzt der Toleranz enge Grenzen.

  8. 8
    Paterchon

    Es geht hier in erster Linie um VZ und seiner Regierung,und die hat es mal
    gar nicht nötig,sich um Friedensbemühungen anderer Länder zu kümmern.
    Angebracht wäre es,daß er sich um den Saustall in seinen Land kümmert.
    Hier gibt es nichts mehr was funktioniert.Man kann ja schön von Deutschland aus seine Meinung abgeben,die aber nichts wert ist,weil man
    erst mal hier leben muß um zu verstehen.

  9. 9
    hans

    ich habe verstaendnis fuer ihre schlimmen erfahrungen. aber zu ihrer information: ich schreibe nicht aus deutschland, sondern wohne gerade um die ecke. und mich als derecksack zu bezeichnen, weil ich eine andere ansicht vertrete, ist wohl nicht gerade mit sinnvoller diskussion zu vergleichen. waere ich ebenso dunkel in meiner anschauung, wuerde ich fragen, warum diese helden in vz wohnen. ich habe mir jedenfalls den platz hier ausgesucht und lebe bewusst und ziemlich unbehelligt von der deutschen diktografie mein leben. ich will auch niemand ueberzeugen, nehme mir aber das recht zur freier meinungsaeuserung. und fuer die deutsche regierung waere es sicher auch von vorteil, wenn sie sich erst einmal um den saustall im eigenen lande kuemmern wuerde, bevor sie hegemonialmacht anstrebt und anderen voelkern ihre sicht der demokratie aufpfropft. die zeit wird erweisen, wer es richtiger sieht. meine ansicht mag moeglicherweise ebenfalls fehleraft sein. aber ich weiss, dass die zukunft mir die antwort geben wird.
    so. und nun darf wieder das messer ausgegraben werden

  10. 10
    Martin Bauer

    Wie gesagt, es ist mir Wurscht, wie Merkel was auch immer sieht. Ich lebe in Venezuela als Teil einer venezolanischen Familie. Da steht mir die nationale Politik näher. Und die gehört zur schlimmsten Sorte der Gegenwart.

    Wenn wir schon die Messer ausgraben, dann besser nicht gegeneinander, sondern gemeinsam gegen die, die hier dabei sind Freiheit, Humanität und Recht auf Eigentum abzuschaffen.

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