Über 10.000 Guatemalteken haben am Samstag (25.) im Zentrum der Hauptstadt gegen Korruption und Straflosigkeit demonstriert. Sie forderten den Rücktritt von Präsident Otto Pérez Molina und Vizepräsidentin Roxana Baldetti, sowie Ermittlungen gegen die „korrupten Diebe“. Vor wenigen Tagen hatten die Behörden ein geheimes Netzwerk der staatlichen Steuerbehörde gesprengt. Über fingierte Zollerklärungen soll die Gruppe Beträge im Millionenhöhe unterschlagen haben.
Großen Anteil an der Aufdeckung hatte die Internationale Kommission gegen die Straflosigkeit in Guatemala (CICIG). Gegen mehr als 40 Personen wurde Haftbefehl erlassen, Kopf der Bande soll den Ermittlern zufolge Baldettis früherer Privatsekretär gewesen sein. Die Proteste wurden über die sozialen Netzwerke organisiert und sollen weiter fortgeführt werden.
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Herbert Merkelbach
27. April 2015 um 11:40 Uhr Uhr
Korruption gibt es wahrscheinlich in jedem Land der Erde aber ich kann es mir nicht verkneifen zu behaupten, dass besonders in den Ländern Zentral- und Südamerikas die Korruption sehr ausgepräkt ist. Liegt das etwa an den Genen?
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Korruption gibt es wahrscheinlich in jedem Land der Erde aber ich kann es mir nicht verkneifen zu behaupten, dass besonders in den Ländern Zentral- und Südamerikas die Korruption sehr ausgepräkt ist. Liegt das etwa an den Genen?