Millionen Bäume sind vom Staudamm São Luiz do Tapajós bedroht, Dörfer sind dem Untergang geweiht. Brasiliens Regierung will rücksichtslos Amazoniens Flüsse zähmen, um die Wirtschaft mit billigem Strom zu versorgen. Die Natur und die Rechte der Einheimischen zählen wenig. Doch die Mundurukú kämpfen mutig wie Jaguare um ihr Land. Ihre Aktivisten nennen sich „Guerreiros“ – Krieger – und machen klar, dass sie nicht klein bei geben werden. Jetzt feiern die Staudammgegner einen Etappensieg: Brasiliens Umweltbehörde IBAMA hat dem Projekt am 19. April die Genehmigung entzogen. Hintergrund ist offenbar, dass endlich das Land der Indigenen Mundurukú demarkiert werden soll. Das hat die Indianerschutzbehörde FUNAI verfügt.
Jahrelang hatte die Regierung die Rechte der Mundurukú verletzt. Seit Beginn des Projekts mit zahlreichen Dämmen weigerte sie sich, die Indigenen anzuhören, obwohl die Verfassung und internationale Konventionen Mitbestimmungsrechte garantieren. Die Demarkation ihres Territoriums wurde, offenbar auf Druck der Staudammlobby, verschleppt.
Der Wald und das Land der Mundurukú sind aber trotz des Stops noch lange nicht gerettet. Der neue Präsident Michel Temer gilt als enger Freund der Agrar- und Industriekonzerne. Er hat ausgerechnet Blairo Maggie, der als „Soja-König“ einer der größten Regenwaldvernichter des Landes ist, zum Agrarminister ernannt. Mit einem Handstreich könnte Temer das Projekt wieder vorantreiben.
dieser verbrecher temer gehört einfach abgesetzt und im knast entsorgt und das so lange wie nur möglich.
Zuerst aber den Soja- König!!!!!!!!!!