Brasilien: Regierung verdoppelt Ressourcen zur Grenzüberwachung

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Brasiliens Verteidigungsminister Raul Jungmann (Foto: Defesa)
Datum: 07. Januar 2017
Uhrzeit: 17:49 Uhr
Leserecho: 0 Kommentare
Autor: Redaktion
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Brasilien hat zehn Nachbarstaaten. Es grenzt – mit Ausnahme von Chile und Ecuador – an Französisch-Guayana, Suriname, Guyana, Venezuela, Kolumbien, Peru, Bolivien, Paraguay, Argentinien und Uruguay. Die gesamte Grenzlänge des größten Landes in Lateinamerika beträgt 15.887 Kilometer – nach der Volksrepublik China und Russland die drittlängste Landgrenze der Erde. Grenzüberschreitende Kriminalität wie Drogen/Menschenschmuggel und Bedrohung durch den internationalen Terrorismus haben die brasilianische Regierung dazu veranlasst, die Ressourcen zur Grenzüberwachung zu verdoppeln.

Verteidigungsminister Raul Jungmann (PPS-PE) gab am Freitag (6.) bekannt, dass die Regierung von Präsident Michel Temer 450 Millionen Reais 1 US-Dollar = 3,224 Reais) in die Grenzüberwachung investiert. „Wir werden die Ressourcen verdoppeln und zusätzlich technische Werkzeuge wie mobile Kameras und Sensoren einsetzen“, so Jungmann in einer Pressekonferenz.

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