Venezuela führt Waffenkäufe in Südamerika an

panzer

Russische T-72B2 auf den Straßen von Caracas (Foto: Defensa)
Datum: 14. März 2018
Uhrzeit: 11:00 Uhr
Leserecho: 3 Kommentare
Autor: Redaktion
Autor folgen:
Sprachkurs Spanisch (Südamerika)

Venezuela ist das südamerikanische Land, das im letzten Jahrzehnt am meisten Geld für Waffen ausgegeben hat. Die am Montag (12.) vom Stockholmer Internationalen Friedensforschungsinstitut (SIPRI) veröffentlichten Daten belegen, dass das Arsenal des Chavista-Regimes hauptsächlich aus zwei Ländern kommt: China und Russland. Selbst mitten in der Wirtschaftskrise übertreffen die venezolanischen Militärausgaben den Irak und Afghanistan. Laut Sipri sind 89% der von Venezuela erworbenen Waffen chinesischer und russischer Herkunft.

„Nachdem Hugo Chávez 1999 die Beziehungen zu den Hauptlieferanten Europa und den USA eingefädelt hatte, sind sie inzwischen praktisch beendet“, heißt es in dem Bericht des Instituts, einer weltweiten Referenz hinsichtlich der Überwachung der Waffenströme. Sipri berechnet den Kauf von Waffen nicht in US-Dollar, da viele Vereinbarungen vertraulich sind. So entwickelte das Institut einen eigenen Indikator, den sogenannten Trendwert-Index (TIV), der den Verkauf von konventionellen Waffen misst. Demnach hat Venezuela in den letzten zehn Jahren 4.100 TIV importiert – Brasilien 2.100.

P.S.: Sind Sie bei Facebook? Dann werden Sie jetzt Fan von agência latinapress! Oder abonnieren Sie unseren kostenlosen Newsletter und lassen sich täglich aktuell per Email informieren!

© 2009 - 2018 agência latinapress News & Media. Alle Rechte vorbehalten. Sämtliche Inhalte dieser Webseite sind urheberrechtlich geschützt. Vervielfältigung und Verbreitung nur mit vorheriger schriftlicher Genehmigung von IAP gestattet. Namentlich gekennzeichnete Artikel und Leser- berichte geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wieder. Für Einsendungen und Rückmeldungen bitte das Kontaktformular verwenden.

Dies könnte Sie auch interessieren

Kommentarbereich

Hinweis: Dieser Kommentarbereich ist moderiert. Leser haben hier die Möglichkeit, Ihre Meinung zum entsprechenden Artikel abzugeben. Dieser Bereich ist nicht dafür gedacht, andere Personen zu beschimpfen oder zu beleidigen, seiner Wut Ausdruck zu verleihen oder ausschliesslich Links zu Videos, Sozialen Netzwerken und anderen Nachrichtenquellen zu posten. In solchen Fällen behalten wir uns das Recht vor, den Kommentar zu moderieren, zu löschen oder ggf. erst gar nicht zu veröffentlichen.
  1. 1
    Gast

    Wenn Sie denken mit blauen Bohnen können Sie den Hunger besiegen.
    150.Jahre koi Krieg auser der einheimischen Befölkerung!!

  2. 2
    Miguelito

    Würde der kolumbianische Busfahrer das Geld für vernünftige Zwecke einsetzen, würde vermutlich wieder etwas Ruhe ins Land kommen! Aber das kapiert er leider nicht! Allerdings ist m.E. der Zug schon längst abgefahren!!!

  3. 3
    Galgo

    Die Kanonen sind bestimmt nicht bezahlt, wenn Putin und der Chinese sich da mal nicht verrechnen!
    Soooo viel Kredite zu gewähren?? Sehr fragliches Unterfangen. Der Busfahrer hat die Kohle schon lange nicht mehr, alles verprasst oder in steuerfreundlichen Sparländern angelegt. Soweit mir bekannt ist, ist Vzla. auch nicht das richtige Anbauland für Koka, also nur mit einigen der Ex-Farc ein Schleusserprogramm durchziehen?? Bolivien / Peru / Ecuador sind die richtigen Anbaugebiete, ja der Evo hält sich da einigermassen raus, in den beiden anderen Ländern herrscht Freundschaft mit USA seit dem Seitenwechsel in den Wahlen. Man kann natürlich auch in anderen Ländern die/ oder andere Pflanzen züchten, mit sehr viel Mehraufwand usw., also schöpft man den normalen Markt ab, ertragreicher und kostenfreundlicher, man nehme den schwarzen Afgahnen. Einem Drücker ist es eh egal was er drückt, schnupft oder raucht. Man kann die Pflanzen ja schon teilweise in den Vorgärten sehen. Deshalb Canabis libre! Wäre schon mal der erste Schritt, dies meine ich ernst!

Diese News ist älter als 14 Tage und kann nicht mehr kommentiert werden!