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Kolumbien – Venezuela: Erster Fall von Masern seit 2014

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Pressekonfernez des Ministeriums für Gesundheit (Foto: Minsalud)
Datum: 16. März 2018
Uhrzeit: 06:24 Uhr
Leserecho: 0 Kommentare
Autor: Redaktion
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Das kolumbianische Ministerium für Gesundheit und Sozialschutz hat am Donnerstagnachmittag (15.) Ortszeit einen importierten Fall von Masern bestätigt. Während einer Pressekonferenz gab die Behörde bekannt, dass es sich um einen 14 Monate alten Jungen aus Caracas handelt, der mit seinen aus Venezuela geflüchteten Eltern derzeit in Medellín (Hauptstadt der kolumbianischen Bergprovinz Antioquia) lebt. Das Kind hatte die Landesgrenze am 3. März in Cúcuta überquert und war in Venezuela nicht geimpft worden.

Kolumbien war seit 2014 frei von Infektionskrankheiten wie Masern oder Röteln. Nur vier Länder in Amerika berichteten 2017 über Masernfälle: Argentinien (3 Fälle), Kanada (45), die Vereinigten Staaten (120) und Venezuela (70). „Wir haben einen epidemiologischen Zaun geschaffen, um die Ausbreitung des Virus zu verhindern. Wir haben eine ausgezeichnete Impfschutzabdeckung in Kolumbien, aber wir müssen unser Augenmerk auf die Flüchtlinge aus Venezuela richten“, so Martha Lucía Ospina, Direktorin des Nationalen Gesundheitsinstituts auf der Pressekonferenz.

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