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Fünf Jahre sozialistische Chaos-Politik: „Kellogg’s“ zieht sich aus Venezuela zurück – Update

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Der Nahrungsmittel-Weltkonzern hat rund 25.000 Beschäftigte in 17 Produktionsstätten (Foto: Kellogs)
Datum: 15. Mai 2018
Uhrzeit: 19:09 Uhr
Leserecho: 3 Kommentare
Autor: Redaktion
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„Kellogg Company“ (Kellogg’s), eines der weltweit größten Unternehmen für Getreideprodukte, zieht sich aus Venezuela zurück. Die „endgültige Entscheidung“ erfolgt laut einer offiziellen Erklärung des Konzerns vom Dienstag (15.) „aufgrund der Verschlechterung der wirtschaftlichen und sozialen Situation“. Der Nahrungsmittel-Weltkonzern hat rund 25.000 Beschäftigte in 17 Produktionsstätten, Geschäftsstellen in 160 Ländern und stellt mehr als 50 verschiedene Getreideprodukte her, die in 180 Ländern der Erde verkauft werden. Der Jahresumsatz der „Kellogg Company“ beträgt über zehn Milliarden US-Dollar. Unternehmen wie Clorox, Kimberly Clark und General Motors haben das Land in den letzten Jahren in ähnlicher Weise verlassen – überwältigt von der fünf Jahre dauernden Rezession und der ersten Hyperinflation in Venezuela.

„Die Verschlechterung der wirtschaftlichen und sozialen Situation im Land hat das Unternehmen gezwungen, seine Geschäftstätigkeit einzustellen und Venezuela verlassen“, so das US-Unternehmen in seiner Erklärung, ohne die Anzahl der entlassenen Mitarbeiter anzugeben (laut Schätzungen etwa 600). „Der Vertrieb von Kellogg-Produkten in Venezuela ist damit zu Ende (…), von nun an kann kein Kellogg-Produkt im Land ohne unsere ausdrückliche Genehmigung vermarktet werden“, fügte das Unternehmen hinzu.

Update

Venezuelas Präsident Nicolás Maduro hat am Dienstagnachmittag (Ortszeit) „die Kontrolle über Kellogg’s“ angeordnet. Der ehemalige Busfahrer bezeichnete die Schließung als „illegal und verfassungswidrig“ und will nach eigenen Worten „rechtliche Schritte gegen die Aktionäre des Unternehmens einleiten“.

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  1. 1
    Gast

    Von wegen Kontrolle über die Firma lachhaft der Rest noch in Grund und Boden fahren.

  2. 2
    hombre_0812

    Aber mal ganz im Ernst, der gesunden Ernährung sind diese Produkte nicht dienlich und keiner braucht Kelloggs beim Abschied nur eine Träne nachzuweinen …

  3. 3
    thor

    Finde ich völlig in Ordnung, diese Okkupation der Fabrik. Jetzt können endlich die teuer importierten Abfälle ins Korn gemischt werden und keiner dieser xxxxxxxxxxxxx Venezolaner merkt was! Schon seit Jahren predige ich denen, das sie noch Sch…e fressen werden (dürfen). Die Rechnung kommt eben immer zum Schluss…

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