Mindestens 327 Kinder an Zika gestorben

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Unter einer Mikrozephalie versteht man eine Entwicklungsbesonderheit beim Menschen, bei der der Kopf eine vergleichsweise geringe Größe aufweist (Foto: GoB)
Datum: 04. Juli 2018
Uhrzeit: 10:38 Uhr
Leserecho: 0 Kommentare
Autor: Redaktion
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Brasilien ist weltweit am härtesten vom Zika-Virus-Ausbruch betroffen. Fast alle Fälle einer Zika-Virus-assoziierten Fehlbildung von Neugeborenen wurden aus dem größten Land Lateinamerikas gemeldet. Am Dienstagabend (3.) Ortszeit gab das Gesundheitsministerium bekannt, dass seit Oktober 2015 bis heute mindestens 327 Kinder an einer Zika-Viruskontamination gestorben sind. Bis Mai dieses Jahres gibt es 3.194 Fälle, die möglicherweise mit Infektionen durch das Virus und andere infektiöse Quellen zusammenhängen. Es werden immer noch 156 Todesfälle untersucht.

Nach Angaben aus Brasília wurden von Januar bis 9. Juni dieses Jahres 4.571 Fälle von Zika registriert, ein Rückgang um 66,3% gegenüber dem gleichen Zeitraum im Jahr 2017 (13.558). Der Südosten wies die höchste Fallzahl auf (1.491), gefolgt vom Nordosten (1.187), dem Mittleren Westen (1.153), dem Norden (709) und dem Süden (31). Die fünf Staaten mit der höchsten Anzahl gemeldeter Fälle sind Pernambuco (16,7%), Bahia (16,1%), São Paulo (9,4%), Paraíba (7,1%) und Rio de Janeiro 7,1%).

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