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Notfallsituation: Masern-Ausbruch in Manacapuru

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Masern, die in Südamerika bis auf wenige importierte Fälle de facto bereits ausgerottet waren, breiten sich in den an Venezuela grenzenden Bundesstaaten aus und haben mindestens drei Todesopfer gefordert (Foto: Alcaldía Mayor de Bogotá)
Datum: 01. August 2018
Uhrzeit: 12:38 Uhr
Leserecho: 0 Kommentare
Autor: Redaktion
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In Manacapuru haben die brasilianischen Behörden die ersten Fälle von Masern bestätigt. Das Município de Manacapuru ist mit rund 100.000 Einwohnern die drittgrößte Stadt im brasilianischen Bundesstaat Amazonas und liegt 84 Kilometer von der Bundeshauptstadt Manaus entfernt. Manacapuru ist damit die erste Stadt im Landesinnern, die das Virus erreicht hat. Über fünfzehn Jahre lang galt Brasilien als frei von Masern, die Massenflucht aus dem Nachbarland Venezuela hat zum Ausbruch der Krankheit geführt.

Aus dem am 31. Juli veröffentlichten Bulletin der Gesundheitsbehörden geht hervor, dass in Manacapuru 180 Fälle von Masern nachgewiesen wurden. Insgesamt leiden im Bundesstaat Amazonas 741 Menschen an der hoch ansteckenden Infektionskrankheit (bestätigte Fälle). 5.404 Verdachtsfälle werden noch untersucht, die lokale Regierung hat eine „Notfallsituation“ verhängt.

Städte von Amazonas mit der größten Anzahl von Meldungen der Krankheit:

Manaus – 4.471 Fälle
Manacapuru – 714 Fälle
Itacoatiara – 41 Fälle
Rio Preto da Eva – 34 Fälle
Iranduba – 29 Fälle
Coari – 16 Fälle
Autazes – 6 Fälle

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