Zunahme der Entführungen durch paramilitärische Gruppen in Nicaragua

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Paramilitärs benutzen Kriegswaffen, um die Bevölkerung in Nicaragua zu unterdrücken (Foto: Twitter)
Datum: 07. August 2018
Uhrzeit: 08:00 Uhr
Leserecho: 0 Kommentare
Autor: Redaktion
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Woche für Woche verstärkt das Regime von Daniel Ortega die Repression gegen die Zivilbevölkerung Nicaraguas. Die sandinistischen Sicherheitskräfte erhalten zunehmend aktive Unterstützung paramilitärischer Gruppen, die von der Bevölkerung des zentralamerikanischen Landes als „Mob“ bezeichnet werden. Im Zusammenhang mit Gewalt und Verfolgung gegen die Opposition prangert die Organisation „InSight Crime“, die sich der Überwachung des organisierten Verbrechens widmet, „die zunehmende Entführung von Menschen am hellichten Tag“ durch diese Schergen an. Dies geschieht demnach „unter den Augen der Polizei“, die nicht einschreitet.

Eine der jüngsten Beschwerden von Menschenrechtsorganisationen ist die Entführung des pensionierten Majors der Armee von Nicaragua, Tomás Ramón Maldonado Pérez. Nach Berichten von Angehörigen des Opfers wurde der pensionierte Militäroffizier und jetzige evangelische Pastor einer Gemeinde in Diriamba im Haus eines Verwandten in Ost-Managua von vermummten Männern entführt. Pérez ist damit nur einer von Hunderten Opfern von Entführungen, die von Menschenrechtsorganisationen in Nicaragua verurteilt wurden. Laut „InSight Crime“ sind hauptsächlich „die jungen Demonstranten das Hauptziel der nicaraguanischen paramilitärischen Gruppen“, die seit dem Beginn der Repression ähnlich wie die Chavista-Schergen in Venezuela agieren.

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