Unruhen in Nicaragua: Paramilitärs töten weitere Demonstranten – Update

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Proteste gegen das Regime fordern über 350 Todesopfer (Foto: ScreenshotYouTube)
Datum: 12. August 2018
Uhrzeit: 09:12 Uhr
Leserecho: 1 Kommentar
Autor: Redaktion
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Zehntausende Menschen sind am Samstag (11.) im zentralamerikanischen Land Nicaragua erneut auf die Strasse gegangen. In der Stadt Matagalpa im Norden des Landes eröffneten nach Angaben der Ständigen Kommission für Menschenrechte (CPDH) Anhänger von Präsident Ortegea und regierungsnahe Paramilitärs das Feuer auf die Demonstranten, eine Person wurde getötet und mindestens zwei weitere verletzt.

Wegen den anhaltenden Unruhe hat die nicaraguanische Regierung im Parlament eine Haushaltsreform eingereicht, die Kürzungen der öffentlichen Ausgaben vorsieht. Diese sollen um rund 235 Millionen US-Dollar reduziert werden. Am stärksten sind die Sektoren Gesundheit und Bildung betroffen.

Update, 13. August

Während einer Demonstration zur Freilassung der politischen Gefangenen ist nach Angaben des Roten Kreuzes der 54-jährige Lenin Mendiola in Matagalpa „von hinten“ erschossen worden.

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  1. Ich kann mich noch gut daran erinnern, wie Ortega hochgejubelt wurde, als Präsident Somoza gestürzt worden ist! Als ich kurz darauf einen Artikel über bestehende Konzentrationslager der linken Regierung schrieb, wurde ich fast „aufgefressen“. „Nein, die jetzige Regierung ist menschenfreundlich, sozial und viel gerechter als Somoza es war“. Ach ja? Nun endlich zeigt Ortega mit seiner Söldnerbande das wahre Gesicht! Überall wo ein linkes „Paradies“ entsteht ist einfach der Wurm drin! Man denke an den Drogendealer Maduro in Venezuela – reicht euch die Hand, ihr Verbrecher und Verachter menschlichen Lebens!

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