Geldwäsche Schweiz – Venezuela: Julius-Bär-Banker diente Maduro-Clan

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Im Geständnis heisst es, Krull habe für die Julius Bär Privatkunden angeworben, primär aus Venezuela (Foto: Archiv)
Datum: 24. August 2018
Uhrzeit: 09:50 Uhr
Leserecho: 2 Kommentare
Autor: Redaktion
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Matthias Krull, Relationship Manager bei der Schweizer Privatbank Julius Bär, sollte laut einem Bericht der überregionalen Schweizer Tageszeitung „Tages-Anzeiger“ für die drei Sprösslinge der Maduro-Familie in Venezuela arbeiten: Er sollte für sie Gelder in Höhe von 200 Millionen US-Dollar verschieben. So steht es in einem Geständnis, das Krull vor Gericht in Miami unterzeichnet hat.

In seinem Geständnis bekannte sich Krull der Verschwörung zur Geldwäscherei schuldig. Er entschied sich zu reden, nachdem amerikanische Fahnder ihn Ende Juli am Flughafen von Miami festgenommen hatten.

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  1. 1
    Pelle

    Von den Nazis in den 40ern bis hin zu den Despoten der Neuzeit, wer auch immer schmutzige Geldgeschäfte machen wollte und will, der wendet sich vertrauensvoll an eine Schweizer Bank. Dort gibt es nicht nur leckeren Käse und lila Kühe, sondern auch die skrupellosesten Banker der Welt. Abschaum eben.

  2. 2
    Carlos

    Und wenn sie noch so dumm oder primitiv sind, wissen sie, wo man gestohlenes Geld am besten unterbrihgt. Eigenartig das die demokratischen „Regierungen“ dieses nicht unterbinden.

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