Generalstaatsanwaltschaft: Neue Anklage gegen Ex-Präsident Lula

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Wegen Korruption und Geldwäsche verbüßt Lula eine zwölfjährige Haftstrafe (Foto:Archiv)
Datum: 04. Oktober 2018
Uhrzeit: 23:23 Uhr
Leserecho: 1 Kommentar
Autor: Redaktion
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Drei Tage vor den Präsidentschaftswahlen in Brasilien hat die brasilianische Generalstaatsanwaltschaft eine neue Anklage gegen Ex-Präsident Lula Luiz Inácio Lula da Silva beantragt. Am Donnerstagnachmittag (4.) Ortszeit hat die Bundesanwaltschaft (MPF) die endgültigen Vorwürfe der Strafanzeige gegen das Lula-Institut und eine Wohnung in São Bernardo do Campo vorgelegt. Darin fordert die Behörde der Task Force „Operation Lava Jato“ die Verurteilung von Lula, seinem Anwalt Roberto Teixeira, dem ehemaligen Minister Antonio Palocci, Marcelo Odebrecht und vier weiteren Beteiligten.

Nach Angaben aus Brasília sieht es die für die Strafverfolgung und -vollstreckung zuständige Behörde als erwiesen an, dass Lula zwölf Millionen Reais für den Kauf von Grundstücken erhalten hat, auf denen das Lula-Institut gebaut werden soll (1 Brasilianischer Real entspricht 0,26 US-Dollar). Ebenfalls soll der bereits zu zwölf Jahren Haft verurteilte Lula in weitere Bestechungsfälle verwickelt sein.

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  1. 1
    Caratinga

    Warten wir ab, das wird nicht die letzte Anklage sein.
    Mit der Zeit verlieren die Geschädigten die Angst vor Lula, und rücken mit der Wahrheit raus.
    Und zum Schluß wird das ganze ergaunerte Vermögen der kompletten Familie eingezogen, und der Allgemeinheit zur Verfügung gestellt.
    Verbrannt hat er mit seinen Anwälten, man hört so 5-10 Stck. in der Regel schon genug Geld, weil die er sich auswählt kosten einen Haufen Kohle.

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