„Welttag der Armen“: Obdachloser Jesus Christus in Rio de Janeiro

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Ab dem 18. November können Einheimische, die durch das Stadtzentrum von Rio de Janeiro gehen, eine künstlerische Darstellung von Jesus Christus sehen (Foto: ScreenshotTwitter)
Datum: 13. November 2018
Uhrzeit: 14:15 Uhr
Leserecho: 0 Kommentare
Autor: Redaktion
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Unter dem Motto „Liebt nicht in Worten sondern in Taten“ findet jedes Jahr am Christkönigs-Sonntag der „Welttag der Armen“ statt. Der Grund der Einsetzung des Welttages ist nach Meinung der katholischen Kirche, dass Jesus Christus sich mit den Geringen und den Armen identifiziert hat und jeder Mensch eines Tages nach den Werken der Barmherzigkeit gerichtet werden wird. Ab dem 18. November können Einheimische, die durch das Stadtzentrum von Rio de Janeiro gehen, eine künstlerische Darstellung von Jesus Christus sehen, die sich vom traditionellen Bild des Erlösers unterscheidet. Die vom kanadischen Künstler Timothy P. Schmalz gestiftete und bereits in Rom oder London ausgestellte Skulptur stellt den „obdachlosen Jesus“ dar, der mit einer dünnen Decke über dem Körper auf einer Bank liegt.

Der kanadischer Bildhauer aus St. Jacobs (Ontario) konzentriert sich auf religiöse Persönlichkeiten und hat auch viele öffentliche Stücke ausgestellt. Schmalz ist am besten für seinen obdachlosen Jesus bekannt, den er als Reaktion auf die vielen Obdachlosen auf der Straße geschaffen hat. Er konzipiert seine Skulpturen mit einer ausgeprägten Hingabe an den Katholizismus und gibt jedem Stück seine Zeit, manchmal dauert es bis zu zehn Jahre, die Idee zu formen und präsentieren.

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