Links-Diktator Nicolás Maduro verliert zunehmend Rückhalt

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Silva und andere diplomatische Gesandte in den Vereinigten Staaten hatten den Befehl erhalten, nach Venezuela zurückzukehren (Foto: ScreenshotYouTube)
Datum: 27. Januar 2019
Uhrzeit: 09:44 Uhr
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Autor: Redaktion
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Im südamerikanischen Land Venezuela hat das Regime von Links-Diktator Nicolás Maduro den Rückhalt im Volk fast komplett verloren. Dies haben die winzigen Pro-Regierungs-Kundgebungen der vergangenen Tage gezeigt. Laut einer Umfrage des Meinungsforschungsinstituts „Meganálisis“ – durchgeführt nach dem 23. Januar dieses Jahres – erkennen bereits 83,7 Prozent der Venezolaner Juan Gerardo Guaidó Márquez als den legitimen Präsidenten Venezuelas an. Unterdessen verzeichnet Venezuela ein Bröckeln der Loyalität im eigenen diplomatischen Dienst in den Vereinigten Staaten. Der venezolanische Militärattaché in Washington erkennt Guaidó als den Präsidenten des südamerikanischen Landes an. „Als Attache des venezolanischen Ministeriums für Verteidigung in den Vereinigten Staaten erkenne ich Herrn Nicolás Maduro nicht mehr als den Präsidenten von Venezuela an“, so Oberst José Luis Silva in einem Telefoninterview mit „El Nuevo Herald“. „Meine Botschaft an alle Angehörigen der Streitkräfte und jeden der eine Waffe trägt ist, dass wir die eigene Bevölkerung nicht angreifen. Wir sind auch Teil des Volkes und wir haben genug von einer Regierung, die die grundlegendsten Prinzipien und das Gesetz verraten hat“.

Silva und andere diplomatische Gesandte in den Vereinigten Staaten hatten den Befehl erhalten, nach Venezuela zurückzukehren. Der Militärattaché wird dies jedoch nicht tun und versicherte, dass die Mehrheit der venezolanischen Diplomaten, die sich den Vereinigten Staaten befinden, diese Ablehnung gegen Maduro teilen. „Ein hoher Prozentsatz der Diplomaten lehnt Maduro ab. Allerdings geht die Angst um was mit Verwandten in Venezuela passieren könnte. Genug ist genug! Lassen Sie die illegale Kontrolle über unser Territorium und der Exekutivgewalt hinter sich. Diese Kriminellen sind Millionäre hinter dem Rücken des Volkes geworden. Offiziere und Kommandanten: Denken Sie darüber nach, wie die Bevölkerung leidet. Vergessen Sie nicht Ihre Frauen, die keine Milch für ihre Kinder bekommen können. Vergessen Sie nicht Ihre Mütter und Väter, die keine Pillen gegen Bluthochdruck bekommen können. Lassen Sie uns den Mann anerkennen, der laut Gesetz der wahre Präsident Venezuelas ist: Juan Guaidó“, so der Oberst der Nationalgarde.

Das politische Überleben Maduros hängt allein von den Militärs ab. Wie in anderen Diktaturen üblich, gibt es in Venezuela mehr Generäle als in der gesamten Europäischen Union. Jeder Oberkommandierende befehligt nicht nur einen Truppenteil, er kontrolliert auch ein bestimmtes Geschäftsfeld (Gold, Drogen oder Schmuggel) und füllt sich die Taschen. Die operative Leitung dieser kriminellen Geschäfte liegt meist in den Händen von Verbrecherbanden, zum Beispiel der kolumbianischen Terror-Organisation ELN. Seit der Amtsübernahme von Hugo Chávez hat zudem das Castro-Regime einen beispiellosen Einfluss genommen. Nach Schätzungen von Luis Leonardo Almagro Lemes, Generalsekretär der Organisation Amerikanischer Staaten (OAS), hat Havanna etwa 46.000 Agenten nach Venezuela geschickt. Diese haben das Militär, Geheimdienst, öffentliche Verwaltung und alle für Kuba wichtigen Geschäftsfelder infiltriert. Staatliche kubanische Medien haben diese Zahlen bestätigt, sprechen jedoch von Kubanern, die Venezuela bei „Sozialprogrammen“ geholfen hätten.

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