Showdown in Venezuela: Weißes Haus verspricht „signifikante Reaktionen“

usa

USA verstärken die Unterstützung für Guaidó (Foto: WhiteHouse)
Datum: 28. Januar 2019
Uhrzeit: 08:57 Uhr
Leserecho: 3 Kommentare
Autor: Redaktion
Autor folgen:
Sprachkurs Spanisch (Südamerika)

Im südamerikanischen Land Venezuela gilt das Militär als Schlüssel zur Macht. Nicolás Maduro kann noch auf die Unterstützung der Generäle setzen, innerhalb der Streitkräfte stößt er allerdings zunehmend auf Ablehnung. Interimspräsident Juan Guaidó will die Soldaten auf seine Seite ziehen, seine Anhänger haben am Wochenende Angehörigen des Militärs, Nationalgarde und Polizei den Entwurf eines Amnestiegesetzes überreicht. Der 35-jährige rechte Oppositionspolitiker hat für diese Woche weitere Massenproteste angekündigt, bei denen in der vergangenen Woche mindestens 29 Menschen getötet wurden.

John Bolton, Nationaler Sicherheitsberater für US-Präsident Donald Trump, warnte am Sonntag (27.) vor jeglicher Gewalt oder Einschüchterung von US-Diplomaten in Venezuela oder gegenüber Juan Guaidó. Solche Aktionen würden zu einer Reaktion der Vereinigten Staaten führen. „Jede Gewalt und Einschüchterung gegenüber US-Diplomaten (Personal), den demokratischen Führer von Venezuela (Juan Guiado) oder die Nationalversammlung selbst wäre ein schwerer Angriff auf die Rechtsstaatlichkeit und hätte eine bedeutsame/signifikante Antwort der Vereinigten Staaten zur Folge“, so Bolton auf Twitter. Er erwähnte auch Kubas Unterstützung für die paramilitärischen Kräfte von Nicolás Maduro.

P.S.: Sind Sie bei Facebook? Dann werden Sie jetzt Fan von agência latinapress! Oder abonnieren Sie unseren kostenlosen Newsletter und lassen sich täglich aktuell per Email informieren!

© 2009 - 2019 agência latinapress News & Media. Alle Rechte vorbehalten. Sämtliche Inhalte dieser Webseite sind urheberrechtlich geschützt. Vervielfältigung und Verbreitung nur mit vorheriger schriftlicher Genehmigung von IAP gestattet. Namentlich gekennzeichnete Artikel und Leser- berichte geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wieder. Für Einsendungen und Rückmeldungen bitte das Kontaktformular verwenden.

Dies könnte Sie auch interessieren

Kommentarbereich

Hinweis: Dieser Kommentarbereich ist moderiert. Leser haben hier die Möglichkeit, Ihre Meinung zum entsprechenden Artikel abzugeben. Dieser Bereich ist nicht dafür gedacht, andere Personen zu beschimpfen oder zu beleidigen, seiner Wut Ausdruck zu verleihen oder ausschliesslich Links zu Videos, Sozialen Netzwerken und anderen Nachrichtenquellen zu posten. In solchen Fällen behalten wir uns das Recht vor, den Kommentar zu moderieren, zu löschen oder ggf. erst gar nicht zu veröffentlichen.
  1. 1
    Peter Hager

    Es war Marco Rubio, der diese „signifikanten Konsequenzen“ verkündet hat. Ein brillianter Mann und wohl womöglich der beste Politiker, den die USA z.Zt. haben. Doch wann will er damit anfangen? Die Regierung schlachtet Demonstranten nach Belieben ab, selbst 12-jährige Kinder. Wir sind jetzt schon bei weit über 40 Morden durch die Verbrecher in Miraflores! Nicht gerechnet verhaftete Demonstranten, die nicht mehr im Gefängnis landen, wie früher, sondern einfach spurlos verschwinden. Dieses Regime kämpft bereits mit den Zähnen verzweifelter Ratten. Jeder Tag, den man sie gewähren läßt, kostet weitere Menschenleben. Gerade Rubio, mit seinen kubanischen Wurzeln, weiß sehr genau, mit welcher Art von Feind man es in Venezuela zu tun hat. Geduld mit diesem Regime ist Beihilfe zum Massenmord!

  2. 2
    Gert W. Knop

    Logisch, dass die USA in Venezuela intervenieren wollen, weil sie am Öl interessiert sind. Bedauerlich, dass sich die EU und die Bundesregierung sowie Außenminister Maas in die interne Angelegenheiten eines Staates einmischt. Unter Trump wird es sicher in Venezuela ein militärisches Eingreifen geben. Schließlich waren die USA damals auch am irakischen Öl interessiert.

    • 2.1
      Peter Hager

      Laden Sie doch besser Ihre verlogene und dümmliche kommunistische Propaganda auf Russia Today ab! Dort sind Sie in guter Gesellschaft.

Diese News ist älter als 14 Tage und kann nicht mehr kommentiert werden!