Costa Rica: Diplomatische Vertreter Maduros müssen das Land verlassen – Update

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Das Parlament ernannte auf Ersuchen von Interimspräsident Juan Guaidó die Botschafter für Argentinien, Kanada, Chile, Kolumbien, Costa Rica, Ecuador, die Vereinigten Staaten, Honduras, Panama, Peru und die Lima-Gruppe (Foto: Juan Guaidó)
Datum: 15. Februar 2019
Uhrzeit: 10:47 Uhr
Leserecho: 3 Kommentare
Autor: Redaktion
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Die diplomatische Delegation von Nicolás Maduro muss das zentralamerikanische Land Costa Rica verlassen. Dies bestätigte am Donnerstag (14.) Präsident Carlos Alvarado. Costa Rica gehört zu über sechzig Staaten, die Juan Gerardo Guaidó Márquez als den Übergangspräsidenten von Venezuela anerkannt haben. „Gestern haben wir den neuen Botschafter des für Venezuela verantwortlichen Präsidenten Guaidó erhalten. María Faría ist die von der Regierung von Costa Rica anerkannte Botschafterin. Kein anderer Vertreter hat eine offizielle Anerkennung. Der Maduro-Delegation unter der Leitung von Nabil Mora wurde eine Frist zum Verlassen unseres Landes gesetzt“, so das Staatsoberhaupt.

Im Rahmen einer ordentlichen Tagung hatte die vom Volk gewählte Nationalversammlung von Venezuela (AN) am 29. Januar die neuen diplomatischen Vertreter des Landes in einem Dutzend Länder Amerikas ernannt. Das Parlament ernannte auf Ersuchen von Interimspräsident Juan Guaidó die Botschafter für Argentinien, Kanada, Chile, Kolumbien, Costa Rica, Ecuador, die Vereinigten Staaten, Honduras, Panama, Peru und die Lima-Gruppe. Diese werden ihr Amt in den nächsten Tagen antreten.

Update, 16. Februar

Das Außenministerium von Costa Rica teilte mit, dass die Amtszeit des neuen Botschafters „ab Freitag beginnt“ und die „Maduro-Delegation“ das Land „spätestens am 15. April verlassen muss.

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Kommentarbereich

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  1. 1
    Peter Hager

    Anscheinend sitzt das Chavista-Madurista-Pack ohne legales Mandat noch immer in unseren diplomatischen Vertretungen, einschließlich dem rotfaschistischen Personal der LINKE. Wann läuft denn nun endlich deren diplomatische Immunität ab, so daß man sie zum Teufel jagen kann?

    • 1.1
      Scholz Werner

      Das wird dauern, bis es Maduro und Co. nicht mehr in Venezuela gibt. Die deutsche Regierung wird nichts dergleichen , die jetzigen Vertreter des Landes zu verweisen.

  2. 2
    Torsten

    Herr, Peter Hager, die BEKLOPPTEN, einfach nur nach dem “ einst schönem Venezuela “ schicken.. Dann kommen die wieder angeheult, die schlauen Linken.
    Saludos und danke für Ihre Kommentare.

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