Ohne Venezuela: Präsidentengipfel zur Gründung des „PROSUR“

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Das Staatsoberhaupt gilt als vehementer Gegner der Diktatur in Venezuela (Foto: Sebastian Piñera)
Datum: 20. Februar 2019
Uhrzeit: 07:40 Uhr
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Autor: Redaktion
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Kolumbiens Präsident Iván Duque treibt zusammen mit seinem chilenischen Amtskollegen Sebastián Piñera die Schaffung eines Integrationsorganismus voran. Nach seinen Worten soll die „PROSUR“ die Union Südamerikanischer Nationen (UNASUR) ablösen. Die „Unión de Naciones Suramericanas“ ist eine Internationale Organisation der zwölf südamerikanischen Staaten. Der Gründungsvertrag wurde am 23. Mai 2008 in Brasília (Brasilien) unterzeichnet, zahlreiche Staaten (Argentinien, Brasilien, Chile, Paraguay und Peru) hatten ihren Austritt im April 2018 angekündigt. Am Dienstagabend (19.) Ortszeit bestätigte Chiles Präsident Sebastián Piñera einen Präsidentengipfel zur Gründung des „PROSUR“.

„Im März werden wir ein Treffen der Präsidenten in unserem Land haben, um dem Projekt „PROSUR“ abschließende Impulse zu geben. An diesem Treffen wird Venezuela nicht teilnehmen“, so Piñera auf einer Pressekonferenz im Regierungspalast. Er betonte, dass das neue Bündnis die UNASUR ablösen und eine Einrichtung „ohne Ideologien oder Bürokratie“ sein wird. „Teilnehmen werden die Nationen, mit voller Gültigkeit von Demokratie und Rechtsstaatlichkeit und der uneingeschränkten Achtung der Menschenrechte und Freiheiten (Argentinien, Brasilien, Bolivien, Kolumbien, Chile, Ecuador, Uruguay, Paraguay, Peru, Guyana und Surinam). Es erklärt sich von selbst, dass Venezuela nicht teilnehmen wird weil die Anforderungen diesbezüglich nicht erfüllt werden“, fügte Piñera hinzu.

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