Weltweite Manifestation – Humanitäre Hilfe für Venezuela

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Im südamerikanischen Land Venezuela wartet die notleidende Bevölkerung auf dringend benötigte Lebensmittel, Medikamente und Hygieneartikel (Foto: Archiv)
Datum: 22. Februar 2019
Uhrzeit: 06:27 Uhr
Ressorts: Leserberichte
Leserecho: 0 Kommentare
Autor: Soledad Díaz Rodríguez, (Leser)
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Am 23. Februar demonstrieren Venezolaner in aller Welt, um Venezuela bei der Einfuhr von humanitärer Hilfe zu unterstützen. In mehreren Städten, Staaten und Kontinenten treffen sich Bürger und Mitglieder verschiedener Organisationen, um aktiv an der Verbreitung von Informationen über die momentane Lage in Venezuela mitzuwirken, und interessierte Personen zu informieren. In Deutschland werden diese Veranstaltungen in Düsseldorf, München, Stuttgart, Berlin, Erlagen, Heidelberg, Leipzig und Frankfurt stattfinden. Jeder kann an diesen Treffen teilnehmen, um zu helfen, die Einfuhr humanitärer Hilfen in das Land zu unterstützen. Einzelheiten finden Sie auch auf unserer unsere Website. Die Information auf unserer Website erlaubt Ihnen sich helfend an diesem historischen Prozess zu beteiligen, mit welchem weltweit versucht wird die in Venezuela bestehende humanitäre Krise zu lindern.

Der Hauptgrund für die jetzige Situation sind die Aktionen einer Regierung, die die humanitäre Krise verneint. Aufgrund massiver Presse- und TV-Berichten ist inzwischen weltweit bekannt, dass in Venezuela Menschen aufgrund des Mangels an Medikamenten und Nahrungsmitteln sterben. Die Initiative für den Erhalt von humanitärer Hilfe nach Venezuela wurde von Juan Guaidó, dem Interim-Präsidenten Venezuelas erbeten. Er ist der erste Vorsitzende der Nationalversammlung. Juan Guaidó wurde inzwischen von mehr als 60 Ländern anerkannt.

Aufgrund der augenblicklich in Venezuela herrschenden immensen humanitären Krise, bat Herr Guaidó die demokratischen Regierungen der Welt um Hilfe. Viele dieser Länder u.a. USA, Kolumbien, Chile, Peru, Deutschland, Spanien, Frankreich, Italien, UK, Brasilien usw. sagten sofort ihre Unterstützung, in Form von Geldspenden und Hilfe bei der Logistik an den Sammelstellen, zu. Dies wird erlauben dass innerhalb der kürzest möglichen Zeit Leben gerettet werden können. In der Stadt Cúcuta, an der Grenze zwischen Kolumbien und Venezuela, befindet sich die erste Sammelstelle für die bereits erhaltenen Hilfssendungen; in Roraima an der Grenze von Brasilien und Venezuela entstand eine weitere Sammelstelle. Eine dritte Sammelstelle befindet sich in Curacao in den Niederländischen Antillen. Vor wenigen Tagen wurde auch in Miami eine neue Sammelstelle eingerichtet.

Es ist wichtig zu erwähnen, dass die venezolanische Nationalversammlung durch das venezolanische Grundgesetz die Kompetenz hat, die Einfuhr von humanitärer Hilfe zu bewilligen. Am 19.02.2019 beschloss die venezolanische Nationalversammlung die Einfuhr der Hilfsgüter ab dem Wochenende vom 23.02.2019 zu gestatten. Leider hat sich das venezolanische Militär dem Beschluss nicht gebeugt und stellt daher eine konkrete Bedrohung für die geplante Einfuhr dar. Von Deutschland aus danken wir für jede Unterstützung, die Venezuela gewährt wird.

Mit dieser Kundgebung sprechen wir unseren Wunsch, dass die humanitären Hilfsgüter nach Venezuela kommen können, aus.

#VamosBien #AvalanchaHumanitaria #CoaliciónAyudaYLibertadVenezuela

Berlin Weltzeituhr- Alexanderplatz ab 17:00 Uhr

Frankfurt Hauptwache ab 17:00 Uhr

Heidelberg Bismarckplatz ab 14:00 Uhr

München Marienplatz ab 13:30 Uhr

Leipzig Kleiner Willy-Brandt-Platz ab 16:00 Uhr

Erlangen Rathausplatz ab 14:00 Uhr

Stuttgart Schlossplatz ab 15:00 Uhr

Düsseldorf Marktplatz ab 17:00 Uhr

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