Lebenserwartung der Venezolaner hat sich um dreieinhalb Jahre verringert

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Eine marxistische und totalitäre Ideologie hat Venezuela in den Ruin geführt (Foto: AlexProimos)
Datum: 05. März 2019
Uhrzeit: 14:46 Uhr
Leserecho: 1 Kommentar
Autor: Redaktion
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Die sozio-politische Krise, die Venezuela in den letzten Jahren durchlebt, hinterlässt dramatische Folgen für die Bevölkerung. Die Armut ist in den letzten drei Jahren um zehn Prozent gewachsen und dass fast neunzig Prozent der Venezolaner können sich mit ihrem Gehalt keine Nahrungsmittel in ausreichender Menge leisten. Auf längere Sicht wird die Lebenserwartung um dreieinhalb Jahre reduziert – das Ergebnis des gescheiterten Staatssozialismus.

Die Resultate des katastrophalen und schon längst gescheiterten „Sozialismus des 21. Jahrhunderts“ spiegeln sich in einer Studie zu den Lebensbedingungen (Encovi) wider, einem Projekt, das von den Universitäten Central, Católica Andrés Bello und Simón Bolívar gemeinsam durchgeführt wurde. „In den letzten drei Jahren stieg die multidimensionale Armut um zehn Punkte und erreichte 2018 die Hälfte der Haushalte (51 Prozent). Achtzig Prozent von ihnen weisen ein Risiko der Ernährungsunsicherheit auf. Die Bevölkerung hat nicht genug Einkommen, um Nahrungsmittel zu kaufen“, so Anitza Freitez, Direktorin des Instituts für Wirtschafts- und Sozialforschung der UCAB und Koordinatorin von Encovi.

Die Konsequenzen sind dramatisch. „Der Venezolaner verliert bei seiner Geburt 3,5 Jahre an Lebenserwartung. Nur die Länder der Russischen Föderation hatten während der Krise hinsichtlich der Auflösung der Sowjetunion oder Kambodschas nach dem Krieg eine ähnliche Situation durchlebt. Dies weist auf die Schwere der Situation hin, die wir momentan durchleben“, analysiert Freitez.

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  1. 1
    Der Bettler

    und welchen geheimtip gibt es ?? maduro hat im letzten jahr und auch schon in diesem jahr den lohn um 100 te % erhöht.genauso steigen im takt die preise.eine spirale die sich fortsetzt.das schlimmste aber ist ,daß keine med.behandlung und keine medikamente mehr gibt.die apotheken verkaufen jetzt alles möglich,weil sie sonst leer wären.da sterben jetzt schon die menschen wie die fliegen,die keine chemo mehr bekommen oder aidsmedikamente,oder banale sachen zur todesfalle werden ohne antbiotika,da die menschen so keine wiederstandskraft meht haben und geschwächt sind sind sie auch
    anfälliger für alles.ja es ist ein trauerspiel.ich hoffe jetzt 20 jahre auf besserung,aber jetzt und mit meinen alter habe ich es aufgegeben. 4jahre vorher unter caldera war ws ein traum hier zu leben.
    na ja was solls!!

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