Im südamerikanischen Land Venezuela ist die Gewalt schon längst außer Kontrolle. Die Kriminalitätsrate liegt bei 91,8 pro 100.000 Personen (Weltdurchschnitt 8,9 pro 100.000) und ist mit dafür verantwortlich, dass fast keine Urlauber aus dem Ausland das von einer Dauerkrise gebeutelte Land besuchen. Die Isla de Margarita war in den vergangenen Jahren ein beliebtes Urlaubs- und Reiseziel in der Südkaribik, ein Großteil der Touristen kam aus Deutschland und den Niederlanden. Der „Sozialismus den 21. Jahrhunderts“ ist dafür verantwortlich, dass die einstige touristische Infrastruktur komplett vernichtet wurde. Großmundige Ankündigungen, Venezuela wieder zu einem Hotspot für Urlauber aus dem Ausland machen zu wollen, verlaufen wie gewohnt im Sand. Während der Tourismus in vielen Ländern Lateinamerikas und der Karibik boomt, fehlt Venezuela trotz anders lautenden Meldungen des Regimes auf der größten Tourismusmesse der Welt.
Auf Nachfrage bestätigt Maren Hönninger, Product Manager Travel & Logistics der ITB Berlin, das Venezuela „seine Teilnahme an der ITB Berlin ohne Angabe von Gründen kurzfristig abgesagt hat“. Die Lücke ist offensichtlich, in einem der Lateinamerika gewidmeten Pavillons der ITB befindet sich ein leeres Rechteck im Boden ohne Aussteller.
Zitat: (Der „Sozialismus den 21. Jahrhunderts“ ist dafür verantwortlich, dass die einstige touristische Infrastruktur komplett vernichtet wurde).
Was schon 2001 auf Margarita, mehr als deutlich sichtbar wurde. Die Destruktion dort war im Gegensatz zu den 1980 und 1990 Jahren brutal und für mich traumatisch und sympthomatisch für den Niedergang des ganzen Landes.
Was soll Venezuela auch derzeit auf der ITB in Berlin austellen?
Leere Regale?
Das war schon letztes Jahr ein sehr dürftiger Vortrag dort und zu einer politischen mickey mouse Veranstaltung dürfte das dort zu erwartende Publikum eher nicht geneigt sein.
Zudem dürfte sich herumgesprochen haben, dass man die üppigen ITB- Standmieten, Horels und Unterkünfte auch bezahlen muss.
Aber vielleicht kann ja die hier in Berlin zahlreich vertretenen tiefrot LINKE SED Gemeinde für die notleidende Venezolanische Tourismusindustrie eine solidarische Kollekte veranstalten?
Und schließlich, wer mit halbwegs gesundem Menschenverstand interessiert sich derzeit für Tourismus in Venezuela.
Man könnte vielleicht survival Kurse für abenteuerlustige, gelangweilte Westeuropäer dort anbieten, ist ne‘ Marktlücke!
Ay carajo, no es facil
Wer ist denn als Touri so lebensmuede und geht dort hin. Wir mit Angehoerigen gehen ja schon ungern …