Kommuniqué der Lima-Gruppe zur Situation in Venezuela

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Die Lima-Gruppe, bei ihrem Treffen in Ottawa (Foto: GrupodeLima)
Datum: 11. März 2019
Uhrzeit: 09:21 Uhr
Leserecho: 3 Kommentare
Autor: Redaktion
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Das südamerikanische Land Venezuela wird seit Jahren immer wieder von massiven Stromausfällen heimgesucht. Inkompetenz und Misswirtschaft sind das Ergebnis eines gescheiterten Systems, unter dem die Bevölkerung zunehmend leidet. Seit Tagen ist in weiten Teilen Venezuelas der Strom ausgefallen, in den Städten herrscht das Chaos. Die westliche Welt hofft auf eine demokratische Wende und eine Beerdigung des menschenverachtenden Sozialismus, wie es ihn außer in Venezuela nur noch in Nordkorea, Kuba und China gibt. Ein Ausweg – eine politische Lösung der Krise – ist nicht in Sicht, die Lima-Gruppe hat sich zur aktuellen Lage in Venezuela geäußert:

„Die Regierungen von Argentinien, Brasilien, Kanada, Kolumbien, Costa Rica, Chile, Guatemala, Honduras, Panama, Paraguay und Peru erklären sich solidarisch mit den Millionen von betroffenen Venezolaner, die unter dem seit mehr als fünfzig Stunden anhaltenden Blackout leiden. Infolge mangelnder Stromversorgung sind bisher mindestens 18 Patienten in Krankenhäusern und Kliniken gestorben. Dies ist eine zusätzliche Belastung für die Bevölkerung, die bereits seit Jahren leidet. Die aktuelle Situation bestätigt nur die Existenz und das Ausmaß der humanitären Krise, die das Maduro-Regime leugnet. Wir machen ausschließlich das unrechtmäßige Maduro-Regime für den Zusammenbruch des venezolanischen elektrischen Systems verantwortlich.

Wir bekräftigen unsere Unterstützung für Präsident Juan Guaidó, die vom Volk gewählte Nationalversammlung und bekräftigen unser Engagement für das venezolanische Volk bei seiner Suche nach einer Lösung für die Krise. Nur eine legitime Regierung, die aus freien und demokratischen Wahlen hervorgegangen ist, kann den Wiederaufbau der Institutionen, der Infrastruktur und der Wirtschaft des Landes durchführen. Dies benötigen die Venezolaner, um ihre Würde, bürgerliche Freiheiten und ihre Menschenrechte nach Jahren der Vernachlässigung und Verneinung wieder zu erlangen“.

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Kommentarbereich

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  1. 1
    Peter Hager

    Der lauwarme Wind, den diese Leute von sich geben, hilft den Venezolanern so wenig, als käme er aus ihren Hintern.

  2. 2
    Matthias Gysin

    wahnsinn die sagen etwas. schade ist mike pence nit dabei. so hat keiner eier in den hosen tacheles zu reden wie vor zwei wochen. die wollen alle lieber die etwa 3 bis 5 mio zusaetzlichen fluechtlinge. und dann analog zu chile wie bei uns 300$ pro person fuer illegalem aufenthalt abzukassieren. die foto mit guaido kann pinera wenigstens ins album kleben und denken ausser spesen nix gewesen …. ich hole mir die kohle von den fluechtlingen. erst das erdoel von Chavez und dann das letzte geld von den fluechtlingen. da wir das durch western union aus der schweiz bezahlen sicher n bombengeschaeft. und abzugsberechtigt an den steuern ist es auch. wie sagte doch jean ziegler …. die schweiz waescht weisser …

  3. 3
    noesfacil

    Kommentar zum Kommuniqué der LIMA Gruppe:
    Hablar mucho, decir nada!
    Ob man deswegen in den „üblen Chavez- Proleten- Jargon“ verfallen muss, sich also mit diesem Leuten gleich machen, wage ich zu Bezweifeln und muss nicht sein
    noesfacil

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