Linke Kleinpartei: Venezuela jetzt technische Hilfe anbieten

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Links-Diktator Maduro hält sich nur noch mit dem Militär an der Macht (Foto: AVN/Presidente)
Datum: 27. März 2019
Uhrzeit: 13:00 Uhr
Leserecho: 5 Kommentare
Autor: Redaktion
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Die wiederkehrenden Stromausfälle in Venezuela sind eine Bedrohung für die Bevölkerung des südamerikanischen Landes. Die gegenseitigen Schuldzuweisungen von Regierung und Opposition für die Ursache der Stromausfälle sollten von einer unabhängigen internationalen Kommission unter UN-Ägide untersucht werden. Die Bundesregierung darf die bereits beschlossenen fünf Millionen Euro Hilfsgelder für die Menschen in Venezuela nicht länger blockieren, sondern muss sie über die Vereinten Nationen und das Rote Kreuz schnell einsetzen, um die Folgen der Blackouts zu mindern“, erklärt Heike Hänsel, stellvertretende Vorsitzende der Fraktion DIE LINKE. Die Außenpolitikerin weiter:

„Es wäre schlichtweg unaufrichtig, wenn die Bundesregierung eine humanitäre Krise in Venezuela nur dann ausmacht, wenn sie dem von ihr anerkannten Gegenpräsidenten Juan Guaidó nutzt. Die schweren wirtschaftlichen Probleme des Landes müssen gemeinsam mit allen relevanten politischen Akteuren gelöst werden. Dazu gehören die verschiedenen Strömungen der Opposition ebenso wie die amtierende Regierung.

Die humanitäre Lage der Menschen in Venezuela würde in erster Linie durch ein sofortiges Ende der US-Sanktionen verbessert, die von ultrarechten Akteuren der US-Politik mit zynischem Kalkül vorangetrieben werden, um zum Sturz der Regierung Maduros beizutragen.“

Pressemitteilung

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  1. 1
    noesfacil

    [Die schweren wirtschaftlichen Probleme des Landes müssen gemeinsam mit allen relevanten politischen Akteuren gelöst werden. Dazu gehören die verschiedenen Strömungen der Opposition ebenso wie die amtierende Regierung]

    Die sog. „amtierende Regierung“ ist dort einzig und allein aufgrund gefälschter Wahlen an der Macht. (Punkt)
    Daher und vor dem Hintergrund derer zutiefst korrupter Ausrichtung, ist mit diesen Akteuren gar nichts zu lösen, außer deren Ablösung. (Punkt)

    Solange diese Hänsel weiter den Verbrecher Maduro und seine Gangster Kamarilla stützt, ist diese nicht nur kein Ansprechpartner, sondern auch nicht ernst zu nehmen und zutiefst zu verachten.
    Die ganze sog. LINKE hat sich, auch wenn es dort intelligentere und glaubwürdigere Leute geben sollte, mit dieser Protagonistin auf lange Zeit hin, völlig undenk- und natürlich auch wählbar gemacht. Die ganze Linke Heuchelei zu Gunsten des diktatorischen Regimes in Venezuela wiedert nur an.
    noesfacil

  2. 2
    Serge Jaquenoud

    Ich kann dem völlig zustimmen. Ich habe Freunde in Venezuela. Es ist kaum noch zu leben möglich in dieser korrupten Welt. Etwa 80% der Bevölkerung hungert. Etwa 95% der Bevölkerung möchte Maduro loswerden, egal wie. Polizei und Militär überfällt und raubt die Bevölkerung aus. Menschen erstellen Barikaden um Lastwagen zu plündern, weil sie blichst mehr haben, als ihren Überlebenswillen. 22 Tausend Kubaner sind in der Staatssicherheit und treiben die Repression gegen die Bevölkerung voran. Der Grund: Kuba erhält das Erdöl Kubas zu besonders günstigen Bedingungen. Auch Russland hat sich einen Anteil am Erdöl gesichert, mittels Krediten die die menschenverachtende Regierung an der Macht erhält.

  3. 3
    Peter Hager

    Die Hänsel ist schlicht und einfach wahnsinnig. Anders ist deren Verhalten nicht zu erklären.

    Die europäische LINKE hat selber ein Vielfaches besagter 5 Millionen von dem Mörderregime in Caracas erhalten, offiziell deklariert als „Beratungshonorar“. Warum zahlt sie diese, aus geraubtem Volksvermögen und/oder Drogenerlösen stammenden Millionen nicht einfach an Guaidó zurück, begleitet von einer dicken Entschuldigung? Das hätte wenigstens einen Funken Anstand und wäre ein Zeichen der Einsicht.

    Wenn die LINKE technische Hilfe leisten will, ganz einfach 500 Zyankalikapseln an die PSUV Spitze schicken und die EInnahme überwachen!

    • 3.1
      noesfacil

      [Die europäische LINKE hat selber ein Vielfaches besagter 5 Millionen von dem Mörderregime in Caracas erhalten, offiziell deklariert als „Beratungshonorar“].

      So etwas in der Art habe ich hier in Berlin auch schon Gerüchte- weise gehört und zunächst nicht ernsthaft glauben wollen.
      Demnach ist die Hänsel und deren Anhang 8ähnlich einer kriminellen Vereinigung) aber mit Sicherheit nicht wahnsinnig (d.h. krank, also demnach entschuldbar), es ist vielmehr offenbar so, dass diese Dame und deren Claqueure ganz offensichtlich gekaufte, also geschmierte Applaudierer des Maduro-Narco- Gangstersystems sind, was allerdings weitaus schlimmer ist, als „nur“ von einer Krankheit befallen zusein.
      noesfacil

  4. 4
    Carlos

    wenn Frau Hänsel den Mund aufmacht kommt das Selbe raus wie wenn ein Schaf seinen Schließmuskel lockert (frei nach Klunker ehem. ÖTV Vorsitzender)

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