USA vergleichen Krise in Venezuela mit Rohingya-Konflikt

Die USA haben die humanitäre Krise im einst reichsten Land Lateinamerikas mit dem Rohingya-Konflikt verglichen (Foto: Archiv/Grafik: Banco Mundial)
Das beispiellose institutionelle, wirtschaftliche und politische Debakel mit dem Zusammenbruch der Ölproduktion und einer Inflation, die in diesem Jahr 10.000.000 Prozent erreichen wird, hat Millionen von Menschen gezwungen, aus Venezuela zu fliehen. Die USA haben die humanitäre Krise im einst reichsten Land Lateinamerikas mit dem Rohingya-Konflikt verglichen. Die Rohingya in Myanmar werden als die meistverfolgte Minderheit der Welt bezeichnet. Im ehemaligen Burma betrachtet man die Rohingya als illegale Einwanderer; ihnen wird seit Jahrzehnten die Staatsbürgerschaft verweigert. Seit Ende August 2017 sind mehr als 740.000 von ihnen in das Nachbarland Bangladesch geflüchtet.

„Angesichts der Katastrophe in Venezuela werden immer Vergleiche mit Syrien und Jemen gemacht. Ich vergleiche die Situation mit dem Rohingya-Konflikt in Myanmar“, so John Sullivan, Vizeaußenminister der Vereinigten Staaten. Der Kommandeur des US-Südkommandos, Admiral Craig Faller, bekräftigte: „Wenn sich diese Entwicklung fortsetzt, ist sie bis Ende des Jahres mit der Tragödie vergleichbar, die wir in Syrien gesehen haben“.
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Interessante Verteilung der Flüchtlinge, in Brasilien befinden sich laut der Karte 96K Flüchtlinge, sehr wenig zum Verhältnis der größe Brasiliens.
Die Flüchtlingsströme verlaufen Mitte/Westen, Ostküste Brasiliens sind scheinbar keine.