Maduro-Regime verkauft 14 Tonnen Gold aus den Reserven der Zentralbank

gold

Links-Diktator Maduro hat das Gold an Unternehmen in den Vereinigten Arabischen Emiraten und in der Türkei verkauft (Foto: Archiv)
Datum: 18. Mai 2019
Uhrzeit: 14:32 Uhr
Leserecho: 3 Kommentare
Autor: Redaktion
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Laut einem Bericht von „Bloomberg“ hat das venezolanische Regime in den vergangenen zwei Wochen fast 14 Tonnen Gold aus den Reserven der Zentralbank verkauft (570 Millionen US-Dollar). Caracas veräußerte demnach am 10. Mai etwa 9,7 Tonnen Gold und weitere 4 Tonnen drei Tage später. Die Operationen haben dazu beigetragen, dass die Gesamtreserven der Bank nach Angaben der Währungsbehörde auf ein Minimum von 7,9 Milliarden US-Dollar gesunken sind. Die Einnahmen werden zum Teil für die Finanzierung von Importen über das Außenhandelsbüro des Landes verwendet.

Links-Diktator Maduro hat das Gold an Unternehmen in den Vereinigten Arabischen Emiraten und in der Türkei verkauft, da Sanktionen sein zunehmend autoritäres Regime vom globalen Finanzsystem ausschließen. Das Edelmetall macht den größten Teil der venezolanischen Reserven aus. Darin enthalten ist Gold im Wert von 1,2 Milliarden US-Dollar bei der Bank of England, das kürzlich den wiederholten Abhebungsversuch von Maduro blockiert hat.

Im erdölreichsten Land der Welt müssen die Menschen inzwischen nicht mehr stundenlang sondern tagelang auf Treibstoff warten. In Online-Netzwerken werden Fotos und Videos von Fahrzeugschlangen veröffentlicht, die mehrere Häuserblocks lang sind. Der ökonomische Kollaps ist der größte wirtschaftliche Zusammenbruch eines Landes in den vergangenen 45 Jahren außerhalb eines Krieges und hat zur größten Massenflucht in der Geschichte Lateinamerikas geführt.

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Kommentarbereich

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  1. 1
    noesfacil

    „Links-Diktator Maduro hat das Gold an Unternehmen in den Vereinigten Arabischen Emiraten und in der Türkei verkauft“

    Sehr merkwürdig und wieso jetzt keine Flugzeugträger, Bomberverbände, schwerste Sanktionen, oder gar Flächenbombardements gegen diese Länder???
    Diese Länder handeln doch eindeutig mit vom Maduro Regime geklautem Venezolanischen Gold, oder hat das gewählte Parlament (und zwar die AN) etwa ihre Zustimmung dazu gegeben?
    Die vollmundigen Aktionen der Dumpf Administration, wo bleiben diese? Ach sooo, ist gerade WoE, also auf dem Golfplatz
    Herr Peter Hager (alias Martin Bauer) Ihr Votum ist gefragt.
    noesfacil

  2. 2
    Bono

    Dem illegalen Maduro Regime kann man nur noch einen collektiven Herzanfall mit Todesfolge wüschen.

  3. 3
    Peter Hager

    Nun, Türkei und Russland kommen regelmäßig mit Flugzeugen großer Transportkapazität und parken im offiziell unzugänglichen Teil Maiquetias am Präsidententerminals oder in dessen Nähe. Wen also wundert’s, daß die letzen Reste der Goldreserven auf diesem Weg außer Landes geschafft und verhökert werden?

    Wer Transporte von Venezuela in andere Diktaturen oder von anderen Diktaturen nach Venezuela unterbinden will, muß mit militärischer Gewalt dagegen vorgehen, sei es in Venezuela, in den betreffenden anderen Diktaturen, oder irgendwo unterwegs über dem freien Ozean. Alles andere kann man sich in den Allerwertesten stecken. – Soweit die Theorie. Praktikabel wäre dies durchaus, ganz sicher ohne eine Eskalation des Konfliktes befürchten zu müssen. Denn getretene Hunde kläffen, beißen aber nicht. Doch der politische Wille dazu muß da sein, andernfalls fehlt der Akteur. Und den vermisse ich weltweit, außer in der venezolanischen Opposition, die selber über praktisch keinerlei Machtmittel verfügt. Die kriminellen Regierungen der Türkei und Russland zur Raison zu bringen, sollte für eine wahre Großmacht kein Problem sein. Vor allem den unverschämten Diktator, über dem noch immer Gerüchte über Sodomie anhaften. Ich selber halte dies aber für böswillige Verleumdung. Denn ich bezweifle, daß sich eine Ziege dafür hergibt.

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