Chile und Sachsen werden künftig beim Umweltschutz stärker zusammenarbeiten

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Die Unterzeichnung des Abkommens fand in den Räumen der Botschaft statt. Von links: Erhard Weimann (Vertreter der sächsischen Landesregierung in Berlin), Thomas Schmidt (Minister für Umwelt und Landwirtschaft des Bundeslandes Sachsen), Carolina Schmidt (Umweltministerin Chiles) und Botschafterin Cecilia Mackenna (Foto: GobiernodeChile)
Datum: 19. Juni 2019
Uhrzeit: 09:06 Uhr
Ressorts: Chile, Natur & Umwelt
Leserecho: 0 Kommentare
Autor: Redaktion
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Chile und Sachsen werden im Umweltschutz enger zusammenarbeiten. Am Rande des 10. Petersberger Klimadialogs unterzeichneten die chilenische Umweltministerin Carolina Schmidt und der sächsische Minister für Umwelt und Landwirtschaft Thomas Schmidt eine entsprechende Absichtserklärung. Schwerpunkte der Zusammenarbeit werden etwa die Erarbeitung von Umweltstandards für die Wasserqualität sein – und auch die Verwaltung der Wassereinzugsgebiete. In den Bereichen Abfallwirtschaft, erweiterte Herstellerverantwortung, Förderung des Recyclings und Kreislaufwirtschaft wollen die Ministerien ebenfalls enger zusammenarbeiten.

Mit der Absichtserklärung wird vor allem ein intensiverer Dialog zwischen beiden Ländern zu Fragen des Klimawandels angestrebt. Ministerin Carolina Schmidt hob in dem Treffen die guten Erfahrungen hervor, die bereits in der Vergangenheit mit Sachsen gemacht wurden, sowohl bei Projekten in der Wirtschaft wie auch bei der gemeinsamen Forschung. Es gebe ein gegenseitiges und tiefes Vertrauen, das die bilaterale Beziehung charakterisiere, sagte Chiles Umweltministerin.

Der sächsische Minister Thomas Schmidt unterstrich: „Sowohl für die sächsichen Unternehmen als auch für Wissenschaftler bieten sich auf dieser Basis vielfältige Chancen und Möglichkeiten für eine engere Zusammenarbeit. Vor allem unser exzellentes, anwendungsorientiertes Forschungsumfeld ist in Chile sehr gefragt, aber auch unsere flexiblen kleinen und mittleren Unternehmen. „In Sachsen stehen wir in vielen Fällen den gleichen Herausforderungen gegenüber wie unsere Partner in Chile. Deshalb besteht unser beiderseitiges Interesse auch in einem Erfahrungsaustausch“, so der Minister. „Es ist bemerkenswert, dass sich die Zusammenarbeit von Unternehmen und Forschungseinrichtungen in Chile und Sachsen schon während der vergangenen drei Jahre deutliche intensiviert hat. Im Rahmen des agroAmbiente-Netzwerks laufen bereits seit April 2018 erste Projekte.“

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