Venezuela: Grausame Verbrechen gegen das Volk der Pemón

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Bei Auseinandersetzungen um Hilfslieferungen aus dem Ausland waren Indigene von venezolanischen Sicherheitskräften regelrecht abgeschlachtet worden (Foto: Facebook)
Datum: 09. Juli 2019
Uhrzeit: 09:28 Uhr
Leserecho: 2 Kommentare
Autor: Redaktion
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Das Generalsekretariat der Organisation Amerikanischer Staaten (OAS) und das CASLA-Institut in Prag, eine Nichtregierungsorganisation zur Förderung der Demokratie in Lateinamerika, haben am Montag (8.) den Abschlussbericht über die vom Maduro-Regime gegen das Volk der Pemón verübten Verbrechen gegen die Menschlichkeit vorgelegt und dem Internationalen Strafgerichtshof mit Sitz in Den Haag übermittelt. Die Mehrheit der rund 30.000 Pemón (wahre Menschen) lebt heute in dem venezolanischen Bundesstaat Bolívar im Territorium Essequibo und in der Gran Sabana, sowie entlang des Rio Branco im angrenzenden brasilianischen Bundesstaat Roraima und in der Paruima-Siedlung in Guyana. Am 22. Februar dieses Jahres fanden Militärangriffe gegen die indigene Volksgruppe statt, Ureinwohner wurden regelrecht abgeschlachtet und gewaltsam aus ihrem Lebensraum vertrieben. In dem Bericht wird mehrfach betont, dass das Regime die Ausbeutung der mineralreichsten Region des Landes beabsichtigt und diese ethnische Gruppe und die Bewohner von Santa Elena de Uarién aus ihrem Land und von ihrem Besitz vertreibt.

„Bei mehreren Operationen/Einsätzen, die in diesem Bericht detailliert belegt sind, war das Volk der Pemón Angriffen durch Sicherheitsbehörden ausgesetzt. Ein Führer/Häuptling wurde ermordet – das ist eine nicht zu leugnende Tatsache und fand anlässlich der Ankündigung von Interimspräsident Juan Guaidó, humanitäre Hilfsgüter ins Land zu lassen, statt. Es sei darauf hingewiesen, dass nicht nur militärisches Personal zur Unterdrückung entsandt wird. Im Laufe des Jahres wurde mehrfach die Anwesenheit bewaffneter Gruppen und der Sonderpolizei FAES festgestellt“, so der Bericht. UN-Menschenrechtskommissarin Michelle Bachelet hatte bereits vor Tagen darauf hingewiesen, dass die FAES für Tausende außergerichtliche Hinrichtungen und Exekutionen in den vergangenen Jahren verantwortlich ist.

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Kommentarbereich

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  1. 1
    noesfacil

    Nicht nur der „tolle“ Bolsonaro und seine dubiosen Vorgänger betreiben das hässliche Geschäft des Genozids, zu Gunsten des schnöden Mammons, nein, natürlich auch der „ehrenwerte“ Herr Maduro und sein Gangsterbande tut es, lässt es zu und befördert es, im „wunderbaren“ einzig wahren bolivarischen Sozialismus des 21. Jahrhunderts.
    Widerlich, heuchlerisch, ekelhaft und ohne jedwede Entschuldigung.
    Einfach nur ein weiteres ruchloses Verbrechen an völlig wehrlosen gutmütigen Menschen.
    noesfacil

  2. 2
    Bono

    Wie zu Hitlers Zeiten,

    Maduro = Hitler

    Cabello = Himmler

    Colectivos = SA

    FAES = SS

    Indigene = Juden (da gibt es ja was zu holen, und das umsonst)

    Wenn es nicht so traurig wäre. Hoffen wir auf den D-day!!!

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