US-Ölförderung steigt auf historisches Niveau

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Vor der brasilianischen Küste lagern unter einer dicken Salz- und Gesteinsschicht gigantische Mengen Öl unter dem Meeresboden. Das geförderte Öl hat im Gegensatz zum Nachbarland Venezuela eine hervorragende Qualität, geht zu knapp 42 Prozent an den Staat und dürfte der größten Volkswirtschaft Lateinamerikas in den nächsten 35 Jahren Einnahmen von über 340 Milliarden US-Dollar in die Kassen spülen (Foto: Archiv)
Datum: 10. Juli 2019
Uhrzeit: 09:07 Uhr
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Autor: Redaktion
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Nach Angaben der US-Energiebehörde EIA (Energy Information Administration) wird die Ölförderung im Land in diesem Jahr ein historisches Niveau von 12,36 Millionen Barrel pro Tag erreichen (ein Barrel sind 158,987 Liter). Der Höchststand im vergangenen Jahr lag bei 10,96 Millionen Barrel pro Tag und damit bereits weit über der Ölförderung im südamerikanischen Krisenland Venezuela (unter 1 Million Barrel pro Tag).

Die Hauptbehörde des „US Federal Statistical System“, die für die Sammlung, Analyse und Verbreitung von Energieinformationen zuständig ist, schätzte auch, dass die Nachfrage nach Öl und anderen Sekundärbrennstoffen in den USA bis Ende 2019 auf 20,70 Millionen Barrel steigen wird – gegenüber 20,45 Millionen Barrel vor einem Jahr. Dies wäre die höchste Nachfrage seit 2005, als der Verbrauch von Öl und Derivaten in den Vereinigten Staaten den historischen Höchststand von 20,80 Millionen erreichte.

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