US-Außenminister Mike Pompeo in Ecuador

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US-Außenminister Mike Pompeo hat sich in der ecuadorianischen Hafenstadt Guayaquil mit Präsident Lenín Boltaire Moreno Garcés getroffen (Foto: Secretaría General de Comunicación Ecuador)
Datum: 21. Juli 2019
Uhrzeit: 09:19 Uhr
Leserecho: 1 Kommentar
Autor: Redaktion
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US-Außenminister Mike Pompeo hat sich in der ecuadorianischen Hafenstadt Guayaquil mit Präsident Lenín Boltaire Moreno Garcés getroffen. Der Exodus aus Venezuela und Fragen der Sicherheit und der Korruptionsbekämpfung standen im Mittelpunkt des Dialogs, den Moreno und Pompeo am Samstag (20.) im Rahmen einer wiederauflebenden bilateralen Beziehung führten. Zur Bewältigung der Flüchtlingskrise gab Pompeo bekannt, dass die Vereinigten Staaten Ecuador weitere dreißig Millionen US-Dollar zur Verfügung stellen. Während einer Pressekonferenz wies Moreno darauf hin, dass die 500.000 Flüchtlinge aus Venezuela in Ecuador „wie Brüder behandelt“ werden. Er betonte aber die Schwierigkeit für das Land und bat um mehr internationale Unterstützung. Er wies darauf hin, wie „schwierig“ es für die venezolanische Demokratie ist, dass Millionen von Menschen beschlossen haben das Land zu verlassen, was „zweifellos zur Festigung der Macht der Maduro-Clique beiträgt“.

„Ich werde Herrn (Nicolás) Maduro niemals als Präsidenten bezeichnen, weil er es nicht ist. Wir haben Herr Juan Guaidó bereits als Präsident anerkannt und es ist für mich unvorstellbar, dass in Venezuela faire und gerechte Wahlen stattfinden, während Maduro im Land verbleibt. Solange die Kubaner Maduro weiterhin beschützen, werden keine fairen und gerechten Wahlen abgehalten werden können“, so Pompeo. Moreno hob die Unterstützung der Vereinigten Staaten „für die Veränderungen“ hervor, die in Ecuador nach Beendigung der Amtszeit von Rafael Correa in Bezug auf Sicherheit, Wirtschaft, Korruptionsbekämpfung und Demokratie bestehen. „Wir werden alles in unserer Macht Stehende tun und mit dem Innenministerium zusammenarbeiten, um diejenigen zu identifizieren, die Korruptions-Handlungen begangen haben. Wir werden das Geld an das ecuadorianische Volk zurückgeben, weil es ihnen gehört“, bekräftige US-Außenminister Pompeo.

Das ecuadorianische Staatsoberhaupt stellte erneut klar, dass es keine US-Militärbasis auf den Galapagos-Inseln geben wird. Flugzeuge zur Drogenbekämpfung dürfen dort allerdings landen, um sich mit Treibstoff zu versorgen.

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  1. 1
    Steffen Thiemeier

    Hahaha….stimmt…. Die trumpisierung Ecuadors hat Fortschritte gemacht…..Mehr Armut, weniger Bildung, weniger medizinische Versorgung, mehr Arbeitslosigkeit, weniger Sicherheit….
    Letzte Woche Generalstreik….und ah ja, Pressefreiheit ist durch Gleichschaltung und Korruption aufgehoben….man merke …nicht per Gesetz…

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