Forschungsprojekt zur Aus- und Weiterbildung im Bergbausektor in Chile

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Die Länder der Pazifik-Allianz (PA) haben in den nächsten zehn Jahren ein Portfolio von Bergbauprojekten, die Investition in Höhe von etwa 252,372 Milliarden US-Dollar erfordern (Foto: barrick.gold.corporation)
Datum: 05. September 2019
Uhrzeit: 19:25 Uhr
Ressorts: Chile
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Autor: Redaktion
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Das FiBS Forschungsinstitut für Bildungs- und Sozialökonomie untersucht in einem neuen Forschungsprojekt, wie sich die Kompetenzen und Qualifikationen im chilenischen Bergbau mit Blick auf Nachhaltigkeit und Digitalisierung verändern und welche Bedarfe und Folgen sich daraus für die Aus- und Weiterbildung ergeben. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung finanziert das Projekt. Kooperationspartner sind die Deutsch-Chilenische Industrie- und Handelskammer CAMCHAL, Fundación Chile und Lucas-Nülle.

Das Projekt vom FiBS und von seinen Kooperationspartnern ist eine Marktsondierung, mit dem Ziel zu erforschen, wie sich die Kompetenzen und Qualifikationen im Bergbau in Chile aufgrund der Digitalisierung sowie veränderter Anforderungen an die Nachhaltigkeit wandeln. Vor diesem Hintergrund wird einerseits der aktuelle Stand der beruflichen Aus- und Weiterbildung sowie der zukünftige Qualifizierungsbedarf im Bergbausektor in Chile erhoben. Die daraus gewonnenen Erkenntnisse dienen als Grundlage für deutsche Institutionen, insbesondere Aus- und Weiterbildungsanbieter, um Kooperationen mit chilenischen Institutionen und Unternehmen voranzutreiben und den Markteintritt in Chile zu erleichtern. Außerdem soll ein Überblick über deutsche Bildungsanbieter und andere Unternehmen geschaffen werden, die für den Wissenstransfer in den thematischen Schwerpunkten der Sondierung in Frage kommen.

Um den Umfang und den Inhalt der Bedürfnisse von Unternehmen, Bildungsanbietern und Arbeitskräften, die Möglichkeiten für Kooperationen in diesem Bereich sowie mögliche Einschränkungen zu identifizieren, werden die Rahmenbedingungen und Strukturen des Landes, des Bildungssystems und des Bergbausektors untersucht. Darüber hinaus sollen chilenische Unternehmen auf die Notwendigkeit der Weiterentwicklung von Kompetenzen und Qualifikationen für die bessere Umsetzung von Maßnahmen zur Nachhaltigkeit in der Wertschöpfungskette im Bergbausektor aufmerksam gemacht werden.

Bildungsanbieter in Chile werden dazu angeregt, diese Kompetenzen und Qualifikationen in den Aus- und Weiterbildungsprogrammen stärker zu berücksichtigen und dabei auf die Erfahrungen und Kompetenzen deutscher Bildungsanbieter in den Bereichen Nachhaltigkeit, erneuerbare Energien, Technik, Digitalisierung und Lerntechnologien zurückzugreifen, um ihr eigenes Bildungsangebot ausbauen und genauer an die zukünftigen Anforderungen anpassen zu können. Deutsche Unternehmen sollen wiederum auf den chilenischen Bildungsmarkt im thematischen Bereich der Sondierung aufmerksam gemacht werden und Informationen zur konkreten Ansprache potenzieller Auftraggeber und Partner erhalten.

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