Einmischung von außen: Ecuador beendet kubanisches „Ärzte-Programm“

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Bereits vor mehreren Wochen hatte Präsident Lenín Boltaire Moreno Garcés den venezolanischen Diktator Nicolas Maduro beschuldigt, Agitatoren zu entsenden, um die gewalttätigen Proteste zu schüren Foto: TVScreen)
Datum: 14. November 2019
Uhrzeit: 07:05 Uhr
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Autor: Redaktion
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Die Regierung von Ecuador untersucht die „ungewöhlich hohe Einreise“ von Kubanern im Vorfeld der Oktober-Proteste. Die Analyse ist Teil einer Untersuchung möglicher ausländischer Beteiligung an den Demonstrationen, wie sie auch in Chile und Bolivien durchgeführt werden. Innenministerin María Paula Romo gab zudem während einer Pressekonferenz bekannt, dass das unter Ex-Präsident Rafael Correa abgeschlossene Ärzte-Programm mit sofortiger Wirkung eingestellt wird.

Bereits vor mehreren Wochen hatte Präsident Lenín Boltaire Moreno Garcés den venezolanischen Diktator Nicolas Maduro beschuldigt, Agitatoren zu entsenden, um die gewalttätigen Proteste zu schüren. Romo sprach nun von „250 Kubanern“, die mit „offiziellen Pässen“ nach Ecuador gereist waren. Diese Dokumente wurden allerdings nur für Reisen zu bestimmten Missionen, wie zum Beispiel dem Programm zur medizinischen Zusammenarbeit, ausgestellt und wurden demnach „zweckentfremdet“ benutzt.

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