Brasilien größter Produzent von Niob

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100 g Niob (zu einem Preis von ca. 8 US-Dollar) reichen für eine Tonne Stahl aus, um die Bindungsstärke der Atome und damit die thermischen und mechanischen Festigkeiten sowie die Belastbarkeit zu erhöhen (Foto: CBMM)
Datum: 24. November 2019
Uhrzeit: 12:40 Uhr
Leserecho: 0 Kommentare
Autor: Redaktion
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Das selten vorkommende Schwermetall Niob wird hauptsächlich in der Metallurgie verwendet, um Spezialstähle herzustellen und die Schweißbarkeit zu verbessern. Bereits in Konzentrationen von 0,01 bis 0,1 Massenprozent kann Niob in Kombination mit thermomechanischem Walzen die Festigkeit und Zähigkeit von Stahl wesentlich steigern. Das südamerikanische Land beherbergt die größten Reserven weltweit und ist damit in der Lage, den Weltbedarf an Niob für die nächsten 500 Jahre zu decken.

Laut Angaben der Regierung ist Brasilien für die Versorgung von etwa neunzig Prozent des Weltmarktes verantwortlich. 100 g Niob (zu einem Preis von ca. 8 US-Dollar) reichen für eine Tonne Stahl aus, um die Bindungsstärke der Atome und damit die thermischen und mechanischen Festigkeiten sowie die Belastbarkeit zu erhöhen. Diese Eigenschaften ermöglichen die Verwendung von Niob für den Bau von Raketen, Flugzeugen, Turbinen, Kraftfahrzeugteilen, Metallstrukturen, Schiffen, Schienen, Batterien, Sensoren, Linsen, Supraleitern, Rohrleitungen und mehr.

Im südamerikanischen Land lagern weit über 500 Millionen Tonnen, im Jahr 2018 erzielten die Verkäufe des Produkts rund zwei Milliarden US-Dollar.

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