Brasilien: Privatisierungen für 150 Milliarden Reais

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Eletrobras muss in den nächsten vier Jahren 14 Milliarden Reais investieren (Foto: Eletrobras)
Datum: 14. Januar 2020
Uhrzeit: 21:59 Uhr
Leserecho: 0 Kommentare
Autor: Redaktion
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Die brasilianische Regierung will im laufenden Jahr rund dreihundert öffentliche Vermögenswerte verkaufen. Dies gab am Dienstagnachmittag (14.) Ortszeit der Sonderbeauftragte für Privatisierung und Veräußerung, Salim Mattar, während einer Pressekonferenz in Brasília bekannt. Nach seinen Worten umfasst das Ziel die Veräußerung von staatlich kontrollierten Unternehmen wie „Eletrobras“, sowie rund zweihundert Tochterunternehmen, verbundene Unternehmen und Beteiligungen. Mit den Transaktionen rechnet die Regierung mit Einnahmen in Höhe von 150 Milliarden Reais (Ein Brasilianischer Real entspricht 0,24 US-Dollar).

Ihm zufolge werden „Banco do Brasil“, „Caixa Econômica Federal“ und „Petrobras“ nicht privatisiert. Die Post befindet sich auf der Privatisierungs-Liste, der Verkauf wird jedoch erst bis Ende 2021 erwartet. Laut Salim Mattar besteht das Hauptziel im Jahr 2020 darin, die Vermögenswerte von Eletrobras zu verkaufen und die Kontrolle über das staatliche Unternehmen auf den privaten Sektor zu übertragen. „Um seinen Marktanteil zu halten, muss Eletrobras in den nächsten vier Jahren 14 Milliarden Reais investieren. Die Bundesregierung hat dieses Geld nicht“, so Matter.

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