Höchste Temperatur in der Geschichte der Antarktis registriert – Update

gletscher

Die Menge an Eis, die jährlich in der Eisdecke der Antarktis verloren geht, hat sich zwischen 1979 und 2017 mindestens versechsfacht (Foto: Latinapress)
Datum: 07. Februar 2020
Uhrzeit: 23:32 Uhr
Leserecho: 5 Kommentare
Autor: Redaktion
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Vor dem Hintergrund wachsender Besorgnis über die globale Erwärmung, die das Auftauen von Eisschichten um den Südpol beschleunigt, hat eine Forschungsbasis in der Antarktis am Donnerstag (6.) die höchste jemals auf dem Kontinent erreichte Temperatur registriert. „Die argentinische Esperanza-Basis, am nördlichen Ende der Antarktischen Halbinsel, registrierte eine Temperatur von 18,3 Grad Celsius“, teilte die Weltorganisation für Meteorologie (WMO) am Freitag mit.

Diese Temperatur übersteigt den bisherigen Rekord von 17,5 Grad Celsius, der 2015 aufgestellt wurde. Wissenschaftler glauben, dass die globale Erwärmung den Südpol stark zum Schmelzen bringt und dass sich die riesige Eisdecke gerade auflöst. Dies würde einen weltweiten Anstieg des Meeresspiegels von mindestens drei Metern bedeuten ( über einen Zeitraum von bis zu zweihundert Jahren). Die Menge an Eis, die jährlich in der Eisdecke der Antarktis verloren geht, hat sich zwischen 1979 und 2017 mindestens versechsfacht.

Update, 13. Februar

Die Temperatur in der Antarktis hat zum ersten Mal einen Wert von mehr als 20 ° C erreicht, die am 9. Februar von brasilianischen Wissenschaftlern auf Seymour Island aufgezeichnet wurde.

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  1. Hallo aus Uruguay,

    einen Anstieg um 2-3 Meter? Wo bitte soll all das Wasser herkommen?
    Der Planet Erde verfügt über eine konstante Wassermenge welche sich in einem Kreislauf befindet. Wenn es wo schmilzt dann friert es woanders.
    Grönland hat zur Zeit mehr Eis als sonst.

    Die Temperaturen in der Antarktis waren im Winter die tiefsten die je gemessen wurden. Warum soll nicht auch mal kurzzeitig ein Höhepunkt gemessen werden. Wir haben schließlich Sommer auf der Südhalbkugel und da gibt es zufällig auch in der Antarktis mal Plusgrade.

    Ihr sollte weniger vom Mainstream abschreiben und objektiver berichten.

    Beste Grüße aus Uruguay.

    Uruguru

    • 1.1
      Redaktion

      Das Abschreiben vom Mainstream überlassen wird Anderen. Die Fakten wurden – wie im Artikel ersichtlich – von der Weltorganisation für Meteorologie (WMO) publiziert,

      • 1.1.1
        noesfacil

        Ja,…. und eben diese Fakten sind zumindest nach meiner bisherig, nicht umfassenden Information, nicht belastbar widerlegt worden.
        Insoweit sollte die WMO nicht völlig daneben liegen, oder?
        noesfacil

  2. 2
    Peter Hager

    Jetzt haben wir gerade mal ein paar Jahrzehnte Aufzeichnungen von Wetterdaten. Und jedesmal, wenn darin ein Wert etwas wärmer ausfällt, geht das Klimageschrei los. Ist es kühler, so wird das ignoriert.

    Im Namen der opportunen „Klimahysterie“ kann man heute wirklich alles von sich geben, selbst völlig absurde Behauptungen die jeder Grundschüler aufgrund seines Wissensstandes widerlegen könnte. Die Arktis war einst von Palmen bewachsen, und Dinosaurier spazierten einher. Zumindest wird dies seit 3-4 Generationen von Wissenschaftlern aus aller Welt so dargestellt. Zu behaupten, es sei dort noch niemals so warm gewesen wie zur Zeit, ist also eine ganz besonders dumme Lüge.

    Seit der Epoche, in der die Arktis tropisches Klima hatte, ist viel Zeit vergangen. Es Gab Eiszeiten, Erwärmungen, Zwischeneiszeiten… Das alles kann man nachlesen, wenn man an der Realität interessiert ist. Ungefähr seit der frühen Steinzeit erwärmt sich das Weltklima. Niemand hat jemals behauptet, daß dieser Vorgang abgeschlossen sei. Es wird noch immer wärmer und die Meeresspiegel steigen. Ob das nun der hysterischen Greta eine Gallenkolik verursacht oder nicht, es wird wärmer und die Meeresspiegel steigen. Der Unterschied ist nur, man zieht nun dem wehrlosen Steuerzahler noch mehr Geld aus der Tasche, für verlogenes Geschwätz und nichts weiter. Ich kann nur erneut Dieter Nuhr zitieren: Würde man ganz Deutschland in einen Regenwald umwandeln, es würde absolut nichts an der Entwicklung des Klimas ändern. Es wird weiterhin wärmer und die Meeresspiegel steigen. – Doch ich bin sicher, irgendwann wird es auch wieder kälter und die Meeresspiegel fallen. Doch bezweifle ich, daß dann noch verlogene zweibeinige Abzocker rumlaufen und Mitmenschen für die hereinbrechende Kälte und die zurückweichenden Meere zur Kasse bitten werden.

    • 2.1
      noesfacil

      Also und nun……?
      Klimawandel, welcher unstreitig gegenständlich ist ignorieren und Kopf in den Sand stecken, oder was?
      Was wollen Sie uns mit Ihrem Beitrag sagen, dass alle Wissenschaftler gierige, sensationslüsterne Spinner sind, welche es nur auf unseren Geldbeutel abgesehen haben, daher können wir jetzt nach Ihrer Lesart munter so weitermachen, wie bisher?
      Ich gebe Ihnen gerne zu, das der „Hype und die Gretahysterie“ auch nichts positives bewirkt, außer die von Ihnen beschriebenen negativen Umständen der Abzockerei;- ein sachlicher und besonnener Umgang mit entsprechend nachhaltigen Konsequenzen ist aber angezeigt.
      Alles andere ist „getrumperter“ Unsinn!
      noesfacil

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