Lateinamerika: Wahl für das OAS-Generalsekretariat

almagro

Generalsekretär Luis Almagro in einer Video-Botschaft (Foto: ScreenshotYouTube)
Datum: 13. Februar 2020
Uhrzeit: 12:59 Uhr
Leserecho: 4 Kommentare
Autor: Redaktion
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Am 20. März wählt die Organisation der Amerikanischen Staaten (OAS) einen neuen Generalsekretär. Der derzeitige Inhaber des Amtes, Luis Leonardo Almagro Lemes, verteidigte vor dem Ständigen Rat in Washington seine Geschäftsführung und betonte, dass er während seiner Amtszeit der Institution „ihren zentralen Platz als hemisphärisches politisches Forum“ zurückgegeben habe. Seine Gegner kritisierten unterdessen, dass es in den letzten Jahren zu einer „Polarisierung“ gekommen sei. Almagro war Uruguays Außenminister in der Regierung von Präsident José Mujica. Am 18. März 2015 erhielt er bei der Wahl zum Generalsekretär der Organisation Amerikanischer Staaten 33 von 34 Stimmen bei einer Enthaltung und wurde in dieser Position Nachfolger von José Miguel Insulza (Chile).

Almagro hat jedoch zwei Rivalen: die ehemalige ecuadorianische Außenministerin María Fernanda Espinosa (Präsidentin der Generalversammlung der Vereinten Nationen) und den peruanischen Diplomat Hugo de Zela. In einer vor dem Ständigen Rat geführten Debatte unterstrichen beide Kandidaten die Kritik an der Polarisierung der Organisation während der Amtszeit von Almagro und betonten, dass sich keiner von ihnen zur Wiederwahl als Generalsekretär stellen werde, wenn sie gewählt würden. Almagro – der die Unterstützung der Vereinigten Staaten hat – verteidigt einen direkten Stil hinsichtlich der Dauerkrise in Venezuela und bezeichnete Nicolás Maduro mehrfach als „Diktator“, während er Wirtschaftssanktionen als Werkzeuge gegen das Chavez-Regime verteidigte.

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Kommentarbereich

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  1. 1
    Miguel

    Mit der Haltung in Venezuela, hat er doch vollkommen Recht.
    Laut venezolanischer Verfassung ist Maduro seit 2016 illegitim und der einzige legitime Präsident Guaido.

    • 1.1
      noesfacil

      Genau so ist es, nur D A S will keiner hören, insbesondere die „fortschrittlichen Kräfte“ weltweit nicht.
      Man ergeht sich -zu meinen erheblichen Ärger- insbesondere hier in Deutschland in der „Presse“ darin, ständig vom selbsternannten Präsidenten Guaido zu sprechen.
      Das ist eine andauernde Unverschämtheit und eine grobe Missachtung der Venezolanischen Verfassung und ein Zeichen des völligen Fehlens von Respekt.
      noesfacil

  2. 2
    Mike Most

    Noesfacil:
    Das scheint ein grosser Teil Ihrer Landsleute leider anders zu sehen:

    xxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxx

    • 2.1
      Redaktion

      Berichte von russischen Trollen/Pseudo-Agenturen können Sie sich sparen……………..Gelöscht.

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