Coronavirus: Ecuador erklärt den Gesundheits-Notstand – Update

galapagos

Die Galapagos-Inseln, 906 Kilometer westlich von Ecuador, sind ein UNESCO-Weltkulturerbe das weltweit für seine einzigartige Vielfalt an Pflanzen und Tieren bekannt ist (Foto: galapagos.gob)
Datum: 03. März 2020
Uhrzeit: 15:32 Uhr
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Autor: Redaktion
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Im südamerikanischen Land Ecuador haben die Behörden sieben Infektionen mit dem Coronavirus bestätigt. Angesichts dieser Situation ist das Krisentourismus-Komitee der Hauptstadt Quito zusammengetreten und hat verschiedene Maßnahmen zwischen dem privaten und dem öffentlichen Sektor ergriffen , um die Sicherheit der Touristen und der lokalen Bevölkerung zu gewährleisten. Die Infektionskette des sich weiter ausbreitenden Coronavirus kann nach Ansicht des Leiters des Frankfurter Gesundheitsamtes, Rene Gottschalk, nicht mehr unterbrochen werden. Dies sei aber auch „nicht weiter tragisch, weil die Erkrankung nicht schlimm“ sei.

Laut Patricio Velásquez, technischer Leiter von „Quito Turismo“, ist dieser Sektor der sensibelste, da er auf der Grundlage der Reisen von Menschen auf der ganzen Welt funktioniert . „Das gesamte Gesundheitssystem des Landes ist aktiviert. Das derzeitige Leitungsgremium in Gesundheitsfragen ist das Gesundheitsministerium und leitet daraus die Richtlinien ab, die über die sozialen Netzwerke der Gemeinde und der Ministerien repliziert werden“, erklärte er. Dieses Komitee wurde zum ersten Mal nach der Krise im Oktober 2019 aufgrund von Protesten gegen wirtschaftliche Maßnahmen aktiviert. Vertreter des Ministeriums für Tourismus, des Ministeriums für öffentliche Gesundheit, des Tourismus in Quito und der Sekretariate für Gesundheit und Sicherheit der Gemeinde Quito sind Teil des Ausschusses.

Besonders die Galapagos-Inseln sind ein besonderes Ziel in der Welt und in Abstimmung mit Regierungsinstitutionen wird an möglichen Notfallplänen gearbeitet die bei der Ankunft von Kreuzfahrten auftreten können. Der Abwärtstrend bei der Zahl der in China infizierten Menschen führt zu der Annahme, dass das Virus in den kommenden Monaten kein Problem mehr sein wird, wenn die Temperatur zu steigen beginnt und dieses Virus Schwierigkeiten beim Überleben hat.

Update, 4. März

Heute wurden in Ecuador drei neue mit dem Coronavirus infizierte Patienten registriert. Alle Infizierte sind Verwandten und Personen, die dem zuerst diagnostizierten Patienten nahe stehen. der 71 Jahre alte Mann lebt in der spanischen Stadt Torrejón de Ardoz und war am 14. Februar ohne Symptome nach Ecuador eingereist. Ecuador hat damit bereits zehn infizierte Menschen.

Update, 6. März

„Nachdem heute drei neue positive Proben bestätigt wurden, belaufen sich die Fälle von Coronavirus (COVID-19) in Ecuador auf dreizehn“, heißt es in einer Erklärung des Gesundheitsministeriums. Alle Personen hatten Kontakt zu einem 71-jährigen Ecuadorianer, der in der spanischen Gemeinde Torrejón de Ardoz in Madrid lebt, am 14. Februar in Guayaquil ankam und der erste positive Fall im südamerikanischen Land war.

Update, 7. März

„In Ecuador sind nun vierzehn Personen mit dem Coronavirus infiziert. Beim neuen Fall handelt es sich um eine ausländische Person, die zum Tourismus nach Ecuador gereist ist“, so das Gesundheitsministerium in einer Erklärung. Die Behörde gab weder die Nationalität noch die Herkunft des Patienten bekannt, noch wo der am Freitag bestätigte Fall aufgetreten war.

Update, 12. März

Das Gesundheitsministerium gab ohne Nennung von Details bekannt, dass bis Dienstag (16:30 Uhr) Ortszeit zwei neue positive Fälle gemeldet wurden. Insgesamt sind damit bereits siebzehn im Land bestätigt. Präsident Lenín Moreno gab bekannt, dass der Gesundheits-Notstand verhängt wird. Gleichzeitig kündigte er einen Isolations-Prozess für Personen an, die aus Ländern mit dem höchsten Ansteckungsrisiko nach Ecuador kommen.

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