Corona-Pandemie in Brasilien: Das Betten-Dilemma

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Da die medizinischen Einrichtungen die maximale Kapazität erreicht haben analysiert das Gesundheitsministerium von Rio de Janeiro nun ein Protokoll mit dem festgelegt werden soll, wer in Krankenhäusern des Bundesstaates ein Bett erhält (Foto: Rovena Rosa / Agência Brasil)
Datum: 02. Mai 2020
Uhrzeit: 16:55 Uhr
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Der Bundesstaat Rio de Janeiro hat die Marke von 10.000 bestätigten Infektionen und 900 Todesfällen durch Covid-19 überschritten. Nach Angaben der Gesundheitsbehörden wurden 10.166 positive Fälle und 921 Todesopfer seit Beginn der Pandemie registriert, 311 Todesfälle werden noch untersucht. Auf die Stadt unter dem Zuckerhut konzentrieren sich 6.189 Infektionen und 574 Todesfälle. Die Zunahme der Fälle von Covid-19 hat dazu geführt, dass öffentliche Krankenhäuser und insbesondere Stationen mit Intensivbetten (ICU) überlastet sind.

Da die medizinischen Einrichtungen die maximale Kapazität erreicht haben analysiert das Gesundheitsministerium von Rio de Janeiro nun ein Protokoll mit dem festgelegt werden soll, wer in Krankenhäusern des Bundesstaates überhaupt noch ein Bett erhält. Wenn die Zahl der Infektionen weiter zunimmt können bald nicht mehr alle Patienten „frei aufgenommen werden“. Das Protokoll wird unter anderem in Zusammenarbeit mit dem Regionalrat für Medizin (Cremerj), der Nationalen Akademie für Palliativmedizin, der Brasilianischen Gesellschaft für Geriatrie und Gerontologie, der Gesellschaft für Intensivmedizin und der Universität „Universidade Federal Fluminense“ erstellt.

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