Coronavirus in Brasilien: Dritte Bundeshauptstadt verhängt „Lockdown“

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Der "Lockdown" wurde von Experten vorgeschlagen und wird ebenfalls von Behörden in anderen Städten des Landes wie Rio de Janeiro analysiert (Foto: Twitter/Grafik: Globo)
Datum: 08. Mai 2020
Uhrzeit: 15:12 Uhr
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Nach São Luís (Hauptstadt des brasilianischen Bundesstaates Maranhão) und Belém (Hauptstadt des Bundesstaates Pará) verhängt Fortaleza (Hauptstadt des nordöstlichen brasilianischen Bundesstaats Ceará) den „Lockdown“. Insgesamt gibt es in ganz Brasilien bereits fünfzehn Städte in Pará, Maranhão und jetzt in Ceará, die eine Massenquarantäne im Rahmen der COVID-19-Pandemie verhängt haben. Das größte Land Lateinamerikas ist zum Epizentrum der Pandemie in der Region geworden, über 136.000 Infektionen und 9.300 Todesfälle wurden bestätigt. Der „Lockdown“ wurde von Experten vorgeschlagen und wird ebenfalls von Behörden in anderen Städten des Landes wie Rio de Janeiro analysiert. Dort steht das öffentliche Gesundheitssystem kurz vor dem Zusammenbruch, ab nächster Woche gilt die Massenquarantäne auch für Niterói (RJ).

Am Freitagmorgen (8.) Ortszeit errichtete die Militärpolizei eine Blockade auf der Autobahn CE-025, die Fortaleza mit Städten in der Metropolregion verbindet. Beamte kontrollieren den Verkehr in beide Richtungen, um Fahrer zu identifizieren, die die soziale Isolation im Bundesstaat brechen. An den Bushaltestellen in Fortaleza ist die Bewegung intensiv, Menschenmengen warten auf Fahrzeuge um die Stadt zu verlassen.

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