Corona-Virus: Venezuela verschärft das Ansteckungsrisiko in der Region

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Die Notleidenden sind auf der Suche nach Nahrung, Arbeit und berichten von einem Horror-Szenario in ihrem Heimatland (Foto: oimparcial)
Datum: 26. Mai 2020
Uhrzeit: 15:53 Uhr
Leserecho: 0 Kommentare
Autor: Redaktion
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Im südamerikanischen Land Venezuela soll es nach Angaben des Regimes 1.177 mit dem Corona-Virus infizierte Personen geben. Zehn Menschen sind laut Meldungen aus Caracas am Virus gestorben. Die Zahlen sind allerdings nicht glaubwürdig und sollen nach Meinung von Wissenschaftlern das wahre Ausmaß der Pandemie verschleiern. Die Menschenrechtsorganisation „Human Rights Watch“ berichtet von einer schockierenden Lage im Land, eine Studie der „Johns Hopkins Universität“ zeigt die Mängel eines zusammengebrochenen Gesundheitssystems im Maduro-Regime auf.

Der absolute Mangel an Vorbereitung des venezolanischen Gesundheitssystems auf die Ankunft der Covid-19-Pandemie verschärft das Gesundheitsrisiko seiner Bürger und könnte zu einer regionalen Ausbreitung der Krankheit führen. Es muss demnach unbedingt sichergestellt werden, dass das venezolanische Volk dringend über ausreichende humanitäre Hilfe verfügt. Aufgrund der Überfüllung in Gefängnissen sowie den weit verbreiteten Problemen beim Zugang zu Wasser in Krankenhäusern und Privathaushalten wird sich das neue Coronavirus wahrscheinlich rasch im ganzen Land verbreiten. Der Massenexodus von Venezolanern sowie die derzeitige Migration von Flüchtlingen, die infolge der Pandemie kurzfristig wieder in das Land einreisen um es danach wieder zu verlassen, erhöhen das Risiko, dass sich das Virus über Venezuela hinaus ausbreitet.

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