„WhatsApp“: Digitale Zahlungen für Nutzer in Brasilien getestet – Update

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"WhatsApp" testete Anfang 2018 das Zahlungssystem in Indien (Pixabay/CC0)
Datum: 15. Juni 2020
Uhrzeit: 16:10 Uhr
Leserecho: 2 Kommentare
Autor: Redaktion
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Der Instant-Messaging-Dienst „WhatsApp“ wird immer mehr zum digitalen Alleskönner. Das neue Feature „Geld überweisen“ gab es bisher offiziell erst in Indien, die Innovation ließ in Lateinamerika nicht lange auf sich warten. Am Montag (15.) hat der Dienst in Brasilien ein System gestartet, das es seinen Nutzern ermöglicht innerhalb eines Chats Geld an Einzelpersonen oder lokale Unternehmen zu senden und den Zahlungen ein Foto oder ein Video anzuhängen. Die neue Funktion wird nach Angaben von „WhatsApp“ voraussichtlich in den kommenden Wochen in ganz Brasilien verfügbar sein.

„WhatsApp“ testete Anfang 2018 das Zahlungssystem in Indien. Die Einführung im größten Land Südamerikas wird die erste landesweite Einführung in der Region sein und die direkte Zahlung an ein Unternehmen ermöglichen. Das Unternehmen hat mehr als 120 Millionen Einzelanwender in Brasilien, seinem zweitgrößten Markt nach Indien. Das Zahlungssystem verwendet in Brasilien „Facebook Pay“ und ist für einzelne Benutzer kostenlos, während es Unternehmen den Erhalt von Zahlungen in Rechnung stellt. Es können bis zu zwanzig Transaktionen pro Tag mit einem Limit von 1.000 Reais pro Transaktion und 5.000 Reais pro Monat durchgeführt werden (1 US-Dollar entspricht 5,20 Reais).

Update, 24. Juni

Aufgrund der Gefahr „erheblicher Wettbewerbsverzerrungen/Risiken“ hat die brasilianische Zentralbank und der wirtschaftliche Verwaltungsrat (Conselho Administrativo de Defesa Econômica, CADE) den Bezahldienst vorerst blockiert.

Update, 20. Juli

Die brasilianische Zentralbank wird ein Zahlungssystem mit dem WhatsApp-Messaging-Dienst von Facebook Inc autorisieren, sofern „alle Regeln und Vorschriften eingehalten werden“.

Update, 3. August

Die brasilianische Zentralbank teilte am Montag mit, dass bereits Versuche mit Zahlungen über den WhatsApp-Messaging-Dienst im Land begonnen haben und bezeichnete dies als „großer Fortschritt“.

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  1. 1
    Peter Hager

    jedoch einfach egal. Die sind dann nicht weniger egoistisch als der U.S. Boy, nur in der Mehrzahl sehr viel dümmer und weniger erfolgreich.

    • 1.1
      Peter Hager

      Sorry, da oben wurde fast alles abgeschnitten. Hier der komplette Kommentar:

      Alles gut und schön! Nur ist WhatsApp eine Firma von Mark Zuckerberg, dessen Wunschziel die Weltherrschaft ist, welches er völlig gewissenlos und kaltblütig verfolgt. An Gesetze hält er sich nur dort, wo man ihm massiv auf die Füße tritt. Wer Zuckerberg’s Produkte benutzt, ahnt zumeist nicht, wem er damit Auftrieb gibt. Vielen ist es jedoch einfach egal. Die sind dann nicht weniger egoistisch als der U.S. Boy, nur in der Mehrzahl sehr viel dümmer und weniger erfolgreich.

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