Zoo Dresden: Baufortschritt an der begehbaren Flamingovoliere

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ier entsteht die neue begehbare Flamingovoliere. Zoodirektor Karl-Heinz Ukena, Zooaufsichtsratsvorsitzender und Erster Bürgermeister der Landeshauptstadt Dresden Detlef Sittel und Kurator Matthias Hendel präsentierten heute den aktuellen Baustand (Foto: ZooDresden)
Datum: 30. Juni 2020
Uhrzeit: 16:28 Uhr
Ressorts: Kuba, Panorama
Leserecho: 0 Kommentare
Autor: Redaktion
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Die rosaroten Kubaflamingos sind ein leuchtendes Markenzeichen des Zoo Dresden und Anziehungspunkt für viele Besucher. In Vorbereitung auf den Bau des neuen Orang-Utan-Hauses ziehen die Flamingos an einen neuen Standort um, der sowohl den Tieren, als auch den Besuchern einen Mehrwert an Wohlbefinden bietet. So entsteht am ehemaligen Wasservogelteich eine neue, großzügigere und naturnahe Anlage, die für die Besucher begehbar sein wird.

Die moderne Flamingoanlage soll insgesamt 1.550 Quadratmeter groß und als Netzvoliere gestaltet werden. Allein die Wasserflächen der Anlage betragen rund 800 Quadratmeter. In der Mitte der Wasserlandschaft entsteht eine große Insel, die den Tieren viel Sonne und noch bessere Brutbedingungen bietet. Der vorhandene Baumbestand wird erhalten und mittels einer an Pylonen und Stahlseilen abgespannten Netzkonstruktion Teil der neuen Anlage.

Der Besucher kann die Anlage betreten und über drei Brücken und eine Holzplattform die Tiere beobachten. Der Zugang zur Voliere ist über Schleusen vom Streichelgehege und von der Aravoliere aus geplant. Neben der Brutinsel gehört ein separater Futterteich zum Konzept.

Die zukünftigen Bewohner

Derzeit leben 68 erwachsene Flamingos im Zoo Dresden. Die Brutsaison für die neue Flamingogeneration ist bereits in vollem Gange. Sechs Jungvögel sind bisher geschlüpft. Mit der größeren Anlage kann der Tierbestand noch wachsen. Neben den Kubaflamingos werden zwei weitere Tierarten, die Rosalöffler und die Roten Sichler mit in die Voliere ziehen. Für alle Tiere wird es ein etwa 130 Quadratmeter großes gemeinsames Winterhaus geben. Dieses erhält einen unebenen Gummifußboden, der dank Erhöhungen und Vertiefungen Lehm, Sand und Matsch nachempfinden soll.

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